Frontstadt-Verbandschef attackiert reine NMT-Zulassung an Hochschulen.

Frontstadt-Verbandschef attackiert reine NMT-Zulassung an Hochschulen
Frontstadt-Verbandschef attackiert reine NMT-Zulassung an Hochschulen

Protest gegen die Hochschulzulassung

Nach Angaben von Novyny.live: Ihor Terechow, Vorsitzender des Verbands der Frontstädte und -gemeinden, hat bei einem Besuch in Riwne scharfe Kritik am aktuellen Zulassungssystem für Hochschulen geübt. Er bemängelte vor allem die Rolle des Nationalen Multifach-Tests (NMT) und die daraus resultierenden Hürden für Schulabgänger. Terechow betonte, dass die gegenwärtigen Regeln den Bedürfnissen der Absolventen nicht gerecht werden und dringend reformiert werden müssten.

Der Verbandschef erklärte, es sei inakzeptabel, dass die Aufnahme an Universitäten ausschließlich auf Basis der NMT-Ergebnisse erfolge.

„Erstens bin ich kategorisch dagegen, dass Hochschulen Kinder nur nach dem NMT aufnehmen“, so seine deutliche Aussage.
Er verwies auf die enorme Belastung für die Jugendlichen, die vier Prüfungsfächer am Stück absolvieren müssten.
„Wie soll ein Kind den NMT-Test bewältigen? Vier Fächer in vier Stunden“, ergänzte er.
Angesichts der Komplexität und des damit verbundenen Stresses forderte er eine grundlegende Überarbeitung der Aufnahmebestimmungen. Dieser Kritikpunkt ist besonders relevant, da viele ukrainische Schüler unter den Kriegsbedingungen ohnehin schon enormem Druck ausgesetzt sind.

Bildung in den Regionen

Mit Blick auf die Bildungssituation in den Regionen hob Terechow hervor, dass in Charkiw sämtliche Hochschulen erhalten geblieben seien – ein wichtiger Faktor für die Aufrechterhaltung des Lehrbetriebs während des Krieges. Die lokalen Behörden, so berichtete er, drängten auf eine Anpassung der Zulassungsregeln, um das System gerechter und zugänglicher für alle Schüler zu gestalten. Diese Punkte müssten umgehend angegangen werden, um der ukrainischen Jugend eine qualitativ hochwertige Ausbildung zu sichern.

Die von Ihor Terechow vorgebrachten Einwände unterstreichen die Dringlichkeit, die Hochschulbildung in der Ukraine zugänglicher zu machen – besonders in Kriegszeiten, in denen junge Menschen mit zusätzlichen Schwierigkeiten kämpfen. Eine Reform der Aufnahmebedingungen könnte ein entscheidender Schritt hin zu mehr Chancengleichheit für alle Absolventen sein und letztlich die Bildungsqualität im ganzen Land verbessern.


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