Freihandelsabkommen zwischen der Ukraine und der Türkei tritt in Kraft: Das sind die Auswirkungen.
Parlament in Kiew gibt grünes Licht für Freihandelsabkommen mit Ankara
Nach Angaben von UATV: Am 14. Juli 2023 stimmte die Werchowna Rada, das ukrainische Parlament, mit 236 Abgeordneten für die Ratifizierung des Freihandelsabkommens mit der Türkei. Dieser Schritt markiert einen Meilenstein in den bilateralen Wirtschaftsbeziehungen. Die Zustimmung unterstreicht den Willen der Ukraine, die Handelsverflechtungen mit der Türkei zu intensivieren und die wirtschaftliche Zusammenarbeit voranzutreiben.
Das Abkommen selbst wurde bereits im Februar 2022 in Kiew unterzeichnet. Die türkische Nationalversammlung hatte dem Vertragswerk schon früher zugestimmt. Kern des Dokuments ist die Schaffung einer Freihandelszone zwischen beiden Ländern. Dadurch sollen die Bedingungen für Unternehmen spürbar verbessert und das Wirtschaftswachstum auf beiden Seiten angekurbelt werden.
Bedeutung für die künftige Zusammenarbeit
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha würdigte die Ratifizierung als Ergebnis jahrelanger, oft mühsamer Verhandlungen. Er betonte:
„Dieses Abkommen ist das Resultat langjähriger, engagierter und mitunter schwieriger Arbeit – die heutige Abstimmung macht aus unseren gemeinsamen Anstrengungen einen greifbaren Erfolg.“Seine Worte verdeutlichen, welch hohen Stellenwert die Ratifizierung für die weitere Entwicklung der ukrainisch-türkischen Beziehungen hat.
Bereits für den 15. Juli ist ein Besuch des türkischen Außenministers Hakan Fidan in Kiew angekündigt – ein klares Signal für die Vertiefung der bilateralen Kooperation. Mit der Ratifizierung eröffnen sich für Unternehmen beider Länder neue Perspektiven, was den Handel ankurbeln und die Wirtschaft stärken dürfte. Für die Ukraine, die in Zeiten globaler Herausforderungen ihre Wirtschaft festigen will, ist das Abkommen ein strategisch wichtiger Schritt. Es erschließt nicht nur neue Absatzmärkte für ukrainische Produkte, sondern begünstigt auch türkische Investitionen, was langfristig Arbeitsplätze schaffen kann. Die geplante Visite des türkischen Chefdiplomaten unterstreicht die Belebung des Dialogs und die Bereitschaft beider Seiten, die Zusammenarbeit weiter auszubauen – ein wichtiger Faktor für Stabilität und wirtschaftlichen Fortschritt in der Region.
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