Kiew könnte Russlands Raketenindustrie lahmlegen: Experte nennt Zeitrahmen.

Kiew könnte Russlands Raketenindustrie lahmlegen: Experte nennt Zeitrahmen
Kiew könnte Russlands Raketenindustrie lahmlegen: Experte nennt Zeitrahmen

Debatte über die Schwächung der russischen Raketenfähigkeiten

Nach Angaben von UATV: Der politische Stratege und Leiter des Zentrums für politische Aufklärung, Oleh Posternak, hat die Möglichkeiten einer Schwächung des russischen Raketenpotenzials erörtert. Er betonte, dass Angriffe auf Raketenproduktionsstätten und die Kontrolle über die Lieferung ausländischer Komponenten die militärischen Fähigkeiten des Aggressorstaates erheblich beeinträchtigen könnten. Auch der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha unterstrich die Notwendigkeit, Russland seinen ballistischen Vorteil zu nehmen. Diese Diskussionen finden vor dem Hintergrund der anhaltenden Bemühungen statt, die russische Kriegsmaschinerie zu untergraben.

Posternak wies darauf hin, dass ein Teil der Komponenten in russischen ballistischen Raketen, insbesondere in den Iskander-Raketen, aus Japan stammt. Er rief zu einer engeren Zusammenarbeit der Ukraine mit asiatischen Ländern und jenen Staaten auf, die Russland über Parallelimporte mit westlichen Bauteilen versorgen.

„Es braucht bestimmte geschlossene Verträge und Absprachen, um zu verhindern, dass kritische Ausrüstungselemente für das ballistische Programm Russlands dorthin gelangen. Zum Beispiel mit Japan“, so seine Aussage.

Oleh Posternak zeigte sich zudem überzeugt, dass die Produktionskapazitäten von Raketenfabriken auf russischem Territorium zerstört werden können.

„Die Ukraine ist in der Lage und wird die Produktionskapazitäten, die Raketenfabriken in Russland, zerstören. Und ich denke, das ist nicht mehr fern“, sagte er.
Seinen Worten zufolge werden sich die ukrainischen Streitkräfte zunächst auf die Zerstörung von Öldepots und Raffinerien konzentrieren. „Glauben Sie mir, danach kommt eine breitere Palette militärischer Produktion der Russischen Föderation an die Reihe“, fügte der politische Technologe hinzu.

Bedeutung der Lieferkontrollen

Darüber hinaus wies Posternak darauf hin, dass ukrainische Drohnen Gebiete jenseits des Urals und sogar Sibiriens erreichen können. „Wir können es uns dank der klugen Arbeit des ukrainischen Geheimdienstes und westlicher Daten leisten, präventiv und vorausschauend zu handeln, Russland zu entwaffnen und damit seinen wichtigsten Raketenvorteil zu zerstören, auch bei den ballistischen Technologien“, betonte er. Es sei erwähnt, dass die ukrainischen Drohnensystemkräfte am 13. Juli 15 Schiffe angriffen, die Russland für Öltransporte nutzt.

Folglich könnte die Kombination aus Angriffen auf Produktionsstätten und der Kontrolle von Lieferungen das Raketenpotenzial Russlands erheblich schwächen – ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Sicherheit der Ukraine.

Die Diskussion über die Zerstörung von Raketenproduktionsstätten und die Kontrolle von Komponentenlieferungen zeigt die Intensivierung des strategischen Ansatzes der Ukraine im Krieg gegen Russland. Eingriffe in die Lieferung kritischer Elemente und Angriffe auf wichtige Produktionsanlagen könnten die militärischen Fähigkeiten des Aggressors deutlich reduzieren und die Erfolgsaussichten der Ukraine im Konflikt erhöhen. Diese Maßnahmen unterstreichen auch die Stärkung der internationalen Sicherheitskooperation, was die weitere Entwicklung in der Region beeinflussen könnte.


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