OSZE-Chef in Kiew: Organisation soll bei Kriegsbeendigung helfen.
Besuch des OSZE-Vorsitzenden in der Ukraine
Nach Angaben von Novyny.live: Am 2. Februar 2023 reiste der amtierende OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis nach Kiew, wo er Außenminister Andrij Sybiha traf. Es war Cassis' fünfter Besuch in der Ukraine, jedoch sein erster in seiner Funktion als Vorsitzender der Organisation. Im Rahmen des Besuchs legten Cassis und der OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu an der Gedenkmauer für gefallene ukrainische Verteidiger Kränze nieder.
Die OSZE als Plattform für den Frieden
Ignazio Cassis betonte die zentrale Rolle der OSZE als Dialogplattform. Er bekräftigte die Bereitschaft der Organisation, alle Bemühungen für einen gerechten und dauerhaften Frieden im Einklang mit dem Völkerrecht und den Helsinki-Prinzipien zu unterstützen. Der Krieg müsse ein Ende finden, und die OSZE müsse bei der Suche nach einer Lösung helfen, so Cassis. Die OSZE ist die einzige sicherheitspolitische Organisation, in der alle Konfliktparteien vertreten sind.
Der Besuch unterstreicht die anhaltende Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft für die Lage in der Region und die Bedeutung des Dialogs zur Konfliktlösung. Die Teilnahme an der Kranzniederlegung würdigt die Opfer des Krieges und zeigt Solidarität mit der Ukraine. Solche diplomatischen Kontakte können wichtige Impulse für neue Bemühungen um Stabilität und Sicherheit in Europa setzen.
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