SAP-Chef Klimentko dementiert Ermittlungen gegen Jermak.
Pressekonferenz von Alexander Klimentko
Nach Angaben von Novyny.live: Bei einer Pressekonferenz in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 hat Alexander Klimentko, der Leiter der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP), Gerüchte über ein mögliches Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen Chef des Präsidialamtes, Andrij Jermak, zurückgewiesen. Die Journalistin Halyna Ostapowez hatte ihn auf einer Pressekonferenz zu diesen Spekulationen befragt.
Klimentkos klare Worte
Klimentko stellte unmissverständlich klar, dass das vorzeitige Bekanntgeben von Ermittlungen rechtswidrig sei, da es gegen die Unschuldsvermutung verstoße. Er betonte:
„Wir kündigen Ermittlungen weder an, noch geben wir sie vorab bekannt. Das ist erstens gesetzeswidrig, weil es die Unschuldsvermutung untergräbt.“
Der SAP-Chef verwies zudem darauf, dass dieser Vorfall Teil eines größeren, systemischen Problems sei, das die Behörden seiner Einschätzung nach „noch sehr lange verfolgen wird“. Solche öffentlichen Spekulationen über Ermittlungen stellen die Arbeit der Antikorruptionsbehörden vor zusätzliche Herausforderungen.
Die Diskussion um Andrij Jermak unterstreicht erneut, wie wichtig die strikte Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien in der Ukraine ist. Die öffentliche Reaktion zeigt, dass die Antikorruptionsarbeit weiterhin im Fokus der Gesellschaft steht. Die Äußerungen Klimentkos deuten darauf hin, dass die Antikorruptionsinstitutionen mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben, deren Lösung einen langen Atem erfordert.
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