Die Flotte von Greta Thunberg kehrte nach Gaza zurück: Was mit den Schiffen passiert ist.
Nach Angaben von The Sun: Der letzte Flug von Greta Thunberg nach Gaza musste nach nur wenigen Stunden nach dem Start aufgrund von Drohungen aus Israel umkehren, dass sie verhaftet werden könnte.
Nach einem lauten Abgang kehrte ihr Schiff beschämt am Sonntag in den Hafen von Barcelona zurück.
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Reuters
Die 22-jährige Umweltaktivistin Greta Thunberg hat ihre "Freiheitsflotte" erneut gestartet, aber ihr vorheriger Flug im Juni endete mit einer Abschiebung durch die israelischen Behörden.
Die Mission der Flotte besteht darin, humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen, während sie die Blockade durch Israel, die nur eine begrenzte Menge an Hilfe zulässt, bricht.
Dieses Mal ist die Flotte, die "Globale Sumud-Flotte" genannt wird, deutlich größer und umfasst etwa 20 Schiffe. Unter den Aktivisten an Bord sind die ehemalige Bürgermeisterin von Barcelona Ada Colau und der Schauspieler aus "Game of Thrones" Liam Cunningham.
Doch nur wenige Stunden nach dem Abflug am Sonntag entschied das Schiff von Greta, aufgrund von Wetterbedingungen umzukehren, berichtete RAC1. Derzeit ist unklar, ob nur einige Schiffe oder die gesamte Flotte zurückgekehrt ist.
Die Kapitäne planen, sich am Morgen zu treffen, um die Möglichkeit eines erneuten Auslaufens zu bewerten.
Israelische Beamte beschuldigten Thunberg des Antisemitismus und warnten, dass sie bei ihrer nächsten Ankunft verhaftet werden könnte. Der israelische Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir bereitet einen Plan zur Festnahme von Aktivisten unter strengeren Bedingungen vor.
Der Plan sieht auch die Beschlagnahme mehrerer Schiffe vor, um "maritime Kräfte für Polizeieinsätze" zu bilden. Quellen, die mit Ben-Gvir verbunden sind, behaupten: "Nach einigen Wochen in Ktziot und Damon werden sie ihren Besuch bereuen."
Ein großer Plan für die Flotte
Diese Flotte ist die vierte und größte, die dieses Jahr nach Gaza abgelegt hat, und die zweite, die von Thunberg geleitet wird. Sie setzte sich von Barcelona aus in Bewegung, wo sie von tausenden Unterstützern verabschiedet wurde.
Thunberg sagte der Menge:
„Es ist eine Mission, die extrem brutale internationale Ordnung in Frage zu stellen, die das Völkerrecht nicht einhält.”
Es sei daran erinnert, dass sie im Juni mit 11 Kameraden von Italien aus in internationalen Gewässern rund um Gaza ablegte, wo die Gruppe von den israelischen Behörden festgenommen wurde.
Thunberg nannte die israelische Reaktion auf die Ankunft des Schiffs eine "PR-Aktion" und beschuldigte sie, uns "in internationalen Gewässern entführt" zu haben.
Sie wies auch die Vorwürfe des Antisemitismus zurück und behauptete:
„Es ist nicht antisemitisch zu behaupten, dass wir Menschen nicht bombardieren sollten und dass jeder das Recht auf Freiheit und Würde haben sollte.”
Israel ist der Ansicht, dass die Blockade notwendig ist, um den Schmuggel von Waffen nach Hamas zu verhindern. Seit 2007 behindert Israel die Ein- und Ausreise von Waren nach und aus Gaza, was 2023 zu einer vollständigen Blockade führte und alles schloss, einschließlich Elektrizität, Nahrung und Wasser.
In diesem Wochenende erklärten die israelischen Streitkräfte: „Und wir sind bereit für verschiedene Szenarien und werden entsprechend den Anweisungen der politischen Führung handeln.”
Früher in diesem Monat erklärte die UN eine Hungersnot in Gaza, wobei sie Israel systematische Hindernisse bei der Lieferung von Hilfsgütern vorwarf.
Somit bleibt die Situation um die Flotte von Greta Thunberg angespannt, und ihre weiteren Maßnahmen könnten die humanitäre Lage in Gaza erheblich beeinflussen. Gleichzeitig überwacht die internationale Gemeinschaft weiterhin aufmerksam die Entwicklungen in dieser Region, wo humanitäre Hilfe dringend benötigt wird.
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