So viel sollen ukrainische Soldaten 2026 verdienen: Bis zu 200.000 Hrywnja möglich.
Gehaltsstruktur für Soldaten im Kriegszustand
Nach Angaben von Novyny.live: Die finanzielle Versorgung ukrainischer Soldaten während des Kriegsrechts setzt sich aus Grundzahlungen und Zusatzleistungen zusammen. Die rechtliche Grundlage bilden das Gesetz der Ukraine 'Über den sozialen und rechtlichen Schutz der Soldaten und ihrer Familienangehörigen', die Verordnung des Ministerkabinetts 'Über die finanzielle Versorgung der Soldaten, des Mannschafts- und Führungspersonals sowie einiger anderer Personen' Nr. 704 sowie der Erlass des Verteidigungsministeriums der Ukraine vom 07.06.2018 Nr. 260.
Höchstbeträge für das Jahr 2026
Im Februar 2026 können die Gesamtauszahlungen für Soldaten bis zu 200.000 Hrywnja erreichen. Dies wird durch neu eingeführte Zulagenkategorien für verschiedene Einsatzgruppen ermöglicht. Die Aufschlüsselung sieht wie folgt aus:
- 100.000 Hrywnja sind für Soldaten vorgesehen, die direkt an Kampfeinsätzen beteiligt sind;
- 50.000 Hrywnja erhalten Verteidiger, die Kampfaufgaben in militärischen Führungsstäben erfüllen;
- bis zu 30.000 Hrywnja stehen dem Personal des Staatlichen Dienstes für Notfälle (DSNS), des Staatlichen Strafvollzugsdienstes (DKWS), der Abteilung für Sonderoperationen des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine sowie der Polizei zu.
Zusätzlich können Soldaten im direkten Frontgebiet ('auf Null') eine kumulative Prämie von 70.000 Hrywnja für jeweils 30 Diensttage unter diesen Bedingungen erhalten. Diese deutliche Erhöhung der Bezüge spiegelt die wachsenden Anforderungen und Herausforderungen wider, vor denen die ukrainische Armee steht. Die Anpassung ist eine direkte Reaktion auf die fortwährenden Kampfhandlungen und soll den besonderen Belastungen Rechnung tragen.
Die geplante Steigerung der Soldatenbezüge im Jahr 2026 ist ein wichtiges Signal in der anhaltenden Kriegssituation. Sie unterstreicht das Bestreben des Staates, die Armee zu unterstützen, insbesondere jene Soldaten, die extrem gefährliche Kampfaufträge ausführen. Dies kann sowohl als Motivation für neue Rekruten dienen als auch die Moral der bereits dienenden Soldaten stärken – ein entscheidender Faktor für die Kampfkraft in einem langwierigen Konflikt.
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