Chinesische Initiative Freunde des Friedens: Warum ihre Aufrufe nicht als Aggressor bezeichnet werden.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Initiative 'Freunde des Friedens', ins Leben gerufen von China und Brasilien, arbeitet aktiv an der Regulierung des Konflikts in der Ukraine. Ihr Ziel ist es, eine politische Lösung für die Situation im Osten des Landes zu finden.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, betonte, dass die 'Freunde des Friedens' alle Konfliktparteien auffordern, die Kampfhandlungen einzustellen und Bedingungen für die Wiederherstellung des Friedens in der Region zu schaffen, was von Ukrinform berichtet wird.
Die Frage eines direkten Aufrufs der 'Freunde des Friedens' an Russland, den Krieg zu beenden, bleibt offen. Mao Ning präzisierte nicht, an wen ihre Aufrufe gerichtet sind, wiederholte jedoch allgemeine Aussagen über die konstruktive Rolle der Gruppe.
Sie stellte auch fest, dass die Initiative 'Freunde des Friedens' seit ihrer Gründung eine wichtige Rolle bei der politischen Regelung des Konflikts spielt und diese Tätigkeit fortsetzen wird, um Frieden in der Ukraine zu erreichen.
Kritik an der Initiative 'Freunde des Friedens' und die ukrainische Position
Die Plattform 'Freunde des Friedens' wurde im September 2024 während der Generalversammlung der Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Sie vereint Länder des Globalen Südens, die die Ansätze Chinas und Brasiliens zur Konfliktlösung unterstützen. Kritiker bemerken jedoch, dass die Gruppe oft den Aggressor und das Opfer auf die gleiche Stufe stellt und neutrale Appelle an alle Konfliktparteien richtet.
Die ukrainische Regierung hat wiederholt ihre Bereitschaft zur gerechten Regelung der Situation auf Basis des internationalen Rechts betont, sieht sich jedoch der Notwendigkeit ausgesetzt, die Aggression Russlands aufgrund ständiger Weigerungen Moskaus, die Kampfhandlungen zu beenden, abzuwehren.
Daher setzt die im September 2024 unter der Ägide Chinas und Brasiliens gegründete Initiative 'Freunde des Friedens' ihre Aktivitäten fort, um Wege zur friedlichen Regelung des Konflikts im Osten der Ukraine zu finden. Trotz der Kritik an neutralen Appellen und dem Fehlen klarer Adressaten bleibt die Ukraine der gerechten Lösung der Situation gemäß den internationalen Normen verpflichtet.
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