25-Millionen-Dollar-Lösegeld verweigert: Hacker erbeuten Terabyte an Daten von Novo Nordisk.
Datenraub bei Novo Nordisk
Nach Angaben von Espreso.tv: Die Hackergruppe FulcrumSec gibt an, in das Netzwerk des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk eingedrungen zu sein. Über einen Zeitraum von zwei Monaten hinweg sollen mehr als ein Terabyte an vertraulichen Informationen abgeflossen sein. Darunter befinden sich Quellcode, Arzneimitteldaten, Studienergebnisse sowie personenbezogene Daten von Mitarbeitern, Ärzten und Patienten.
Fokus auf Abnehm- und Diabetesmittel
Novo Nordisk ist vor allem für seine Präparate gegen Adipositas und Diabetes wie 'Ozempic' und Wegovy bekannt. Das Unternehmen bestätigte einen Cyberangriff auf seine Systeme. Laut FulcrumSec lehnte Novo Nordisk die Zahlung der geforderten 25 Millionen US-Dollar ab. Als Reaktion erwägt die Gruppe nun, einen Teil der gestohlenen Daten zu verkaufen.
Dieser Vorfall verdeutlicht die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität, insbesondere in sensiblen Branchen. Ähnliche Angriffe, wie etwa die großangelegte Attacke im April 2023, bei der russische Geheimdienste fast ein Drittel der moldauischen Datenbanken kompromittierten, zeigen die Dimension solcher Sicherheitslücken. Der Diebstahl medizinischer Daten kann weitreichende Folgen haben – nicht nur für das betroffene Unternehmen, sondern auch für Patienten und Ärzte, deren hochsensible Informationen nun gefährdet sind.
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