Zweite Serie von „Rasswet“-Satelliten gestartet: Kann Russland mit Starlink mithalten?.

Zweite Serie von „Rasswet“-Satelliten gestartet: Kann Russland mit Starlink mithalten?
Zweite Serie von „Rasswet“-Satelliten gestartet: Kann Russland mit Starlink mithalten?

Neue Satellitenstaffel: „Rasswet“-Projekt auf dem Vormarsch

Nach Angaben von Espreso.tv: Russland hat die zweite Tranche seiner „Rasswet“-Satelliten ins All gebracht. Diese sollen eine Antwort auf das bekannte Starlink-Netzwerk sein. Derzeit umkreisen bis zu 40 dieser Satelliten die Erde.

Russland startete die zweite Charge der „Rasswet“-Satelliten, die als Pendant zu Starlink konzipiert sind.

Sergej Beskrestnow

Damit ein Gegner diese Satelliten militärisch nutzen könnte, wären jedoch mindestens mehrere Hundert dieser Geräte nötig. Zum Vergleich:

  • SpaceX betreibt über 15.000 Satelliten;
  • One Web verfügt über 600–700 Satelliten;
  • Amazon Leo plant den Start von bis zu 4.000 Satelliten, wovon aktuell 400–500 im Orbit sind.

Robert „Madjar“ Browdi, Kommandeur der Drohnenstreitkräfte, erklärte, dass die Russen bereits Prototypen von Starlink-Äquivalenten besitzen. Diese seien zwar noch unausgereift und leicht ortbar, könnten sich aber binnen eines Jahres zu einem vollwertigen Alternativnetz entlang der gesamten Frontlinie entwickeln.

Wettlauf um Satellitentechnologie

Der Start der „Rasswet“-Satelliten zeigt, dass Russland bestrebt ist, ein eigenes Satelliteninternet aufzubauen – ein Schritt, der seine Kommunikationsfähigkeiten, besonders in Konfliktsituationen, verbessern könnte. Allerdings reicht die aktuelle Stückzahl bei Weitem nicht aus, um ein voll funktionsfähiges Netzwerk zu gewährleisten. Dies unterstreicht die strategische Bedeutung des technologischen Wettbewerbs zwischen Russland und dem Westen im Bereich der Satellitenkommunikation.


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