Weltrekord in China: Längster Unterwasserstraßentunnel erreicht nächsten Meilenstein.

Weltrekord in China: Längster Unterwasserstraßentunnel erreicht nächsten Meilenstein
Weltrekord in China: Längster Unterwasserstraßentunnel erreicht nächsten Meilenstein

Durchbruch für den nördlichen Tunnelstrang

Nach Angaben von ITC.ua — Техно: Am 14. Juli 2026 feierten Ingenieure in der chinesischen Hafenstadt Qingdao den Abschluss der Tunnelbohrarbeiten für die nördliche Röhre des zweiten Jiaozhou-Bucht-Unterwassertunnels. Dies markiert einen entscheidenden Fortschritt bei der Errichtung des längsten unterseeischen Straßentunnels der Welt. Mit einer Gesamtlänge von 17,48 Kilometern, von denen 9,95 Kilometer unter dem Meeresboden verlaufen, wird das Bauwerk neue Maßstäbe setzen.

Die nördliche Hauptröhre erstreckt sich über 3258 Meter und weist einen Bohrdurchmesser von 15,63 Metern auf. Das ehrgeizige Vorhaben strebt fünf Weltrekorde an, was seine außergewöhnliche Dimension unterstreicht. Der Projektrealisierungsgrad liegt mittlerweile bei über 70 Prozent, was den zügigen Baufortschritt widerspiegelt.

Verkehrsanbindung für die Region

Zum Vergleich: Der erste Unterwassertunnel in der Jiaozhou-Bucht wurde bereits 2011 eröffnet und ist 7,8 Kilometer lang. Die Verkehrsfreigabe der neuen Röhre ist für das Jahr 2028 geplant – ein Datum, das die Verkehrsinfrastruktur der Region grundlegend verbessern dürfte. Das Mammutprojekt stellt nicht nur eine logistische Herausforderung dar, sondern gilt auch als technologische Meisterleistung für die beteiligten Fachkräfte.

Der Durchbruch der nördlichen Tunnelröhre unter der Jiaozhou-Bucht ist ein bedeutender Schritt für das ambitionierte Infrastrukturvorhaben, das die Verkehrsverbindungen zwischen den Städten der Region erheblich stärken wird. Über die ingenieurtechnischen Hürden hinaus zeigt das Projekt Chinas Engagement für moderne Infrastruktur, die den wachsenden Anforderungen von Bevölkerung und Wirtschaft gerecht wird. Mit der geplanten Fertigstellung im Jahr 2028 könnte der Tunnel neue Verkehrskorridore erschließen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region weiter steigern.


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