H&M schließt 135 Geschäfte weltweit: Welche Länder betroffen sind.

H&M schließt 135 Geschäfte weltweit: Welche Länder betroffen sind
H&M schließt 135 Geschäfte weltweit: Welche Länder betroffen sind

Nach Angaben von The Sun: Das große Unternehmen in der Modebranche hat gewarnt, dass die Zahl der Geschäftsschließungen steigen könnte, was die Filialen im Vereinigten Königreich gefährdet. Derzeit wurden weltweit bereits 135 Geschäfte geschlossen.

Die Geschäftsführung hat mitgeteilt, dass diese Schließungen Teil eines umfassenden Sparprogramms sind, das darauf abzielt, die Gewinne zu steigern, da die Verbraucher heutzutage vorsichtig mit ihren Ausgaben sind.

Der Umsatz stieg trotz der Schließungen um zwei Prozent auf 57 Milliarden schwedische Kronen (£4,51 Milliarden). Das Unternehmen behauptet, dass ihr Kostenreduzierungsprogramm Ergebnisse erzielt.

Die schwedische Firma H&M hat bestätigt, dass 21 der geschlossenen Geschäfte in Westeuropa liegen, sodass britische Käufer bald mit weiteren Schließungen rechnen müssen.

Nach Angaben von H&M ist auch ihre Marke Monki von diesen Schließungen betroffen, und in den kommenden Monaten sind weitere Schließungen geplant.

Das Unternehmen teilte mit, dass das Kostenreduzierungsprogramm Ergebnisse bringt. Der operative Gewinn stieg in den drei Monaten bis Ende August auf 4,91 Milliarden schwedische Kronen (£390 Millionen), was 1,4 Milliarden mehr ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Der Umsatz stieg ebenfalls um zwei Prozent und erreichte 57 Milliarden schwedische Kronen (£4,51 Milliarden), trotz der reduzierten Anzahl an Geschäften, aufgrund der Verbesserung der Herbstkollektion.

Der CEO Daniel Erver stellte fest, dass das Unternehmen 'weitere Schritte in die richtige Richtung unternimmt', räumte jedoch ein, dass die Käufer in der aktuellen wirtschaftlichen Lage 'vorsichtig' bleiben.
Er fügte hinzu: 'Dank eines stärkeren Angebots für die Kunden, einer Verbesserung der Bruttomarge und einer Kostenkontrolle haben wir den operativen Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal gestärkt.'

H&M, die Dutzende von Geschäften im Vereinigten Königreich hat, setzt ihre Pläne zur Restrukturierung fort, um Geld zu sparen und langfristiges Wachstum zu sichern.

Experten warnen, dass diese Veränderungen negative Auswirkungen auf die britischen Straßen haben könnten und eine zusätzliche Belastung für bereits angeschlagene Einkaufszentren darstellen, die bereits mit einer Reihe von Schließungen konfrontiert sind.

Probleme im Einzelhandel

Wie viele andere Einzelhändler hat auch River Island Druck durch steigende Kosten infolge sinkender Verbrauchernachfrage verspürt.

Vor kurzem schloss Hobbycraft sein Geschäft in Crawley, London, am 20. September und plant auch Schließungen in Norfolk und Stafford am 28. September.

Dieser Einzelhändler veranstaltete große Ausverkäufe mit bis zu 70% Rabatt in allen drei Geschäften, um die Bestände vor den Schließungen abzubauen.

Dies geschah nach der Schließung von zwei weiteren Filialen des Unternehmens in Maidenhead und Chichester am vergangenen Donnerstag.

The Original Factory Shop schließt ebenfalls Geschäfte im gesamten Vereinigten Königreich im Rahmen seiner Restrukturierung.

Die Schließungen betreffen den Laden in Market Drayton, Shropshire, und das Unternehmen hat bereits mehrere Geschäfte in diesem Jahr geschlossen, insgesamt sind 28 Geschäfte von Schließungen betroffen.

Einzelhandelsschmerzen im Jahr 2025

Die britische Einzelhandelsvereinigung prognostiziert, dass die Erhöhung der nationalen Versicherungsbeiträge für Arbeitgeber den Einzelhandel um 2,3 Milliarden Pfund treffen wird.

Forschungen der Britischen Handelskammern zeigen, dass mehr als die Hälfte der Unternehmen plant, die Preise bis Anfang April zu erhöhen.

Eine Umfrage unter über 4.800 Unternehmen ergab, dass 55% Preiserhöhungen in den nächsten drei Monaten erwarten, was über 39% der ähnlichen Umfrage Ende 2024 liegt.

Drei Viertel der Unternehmen bezeichneten die Personalkosten als die größte finanzielle Belastung.

Das Retail Research Centre (CRR) warnte auch, dass rund 17.350 Einzelhandelsstandorte in diesem Jahr schließen könnten.

Dies geschah nach einem schwierigen Jahr 2024, in dem 13.000 Geschäfte schlossen, was bereits 28% mehr als im Vorjahr ist.

Professor Joshua Bamfield, Direktor des CRR, sagte: 'Die Ergebnisse von 2024 zeigen, dass, obwohl die Situation bei den Geschäftsschließungen nicht so schrecklich war wie in 2020 oder 2022, sie dennoch besorgniserregend ist und es in 2025 schlimmer wird.'
Professor Bamfield warnte vor pessimistischen Prognosen für 2025 und sagte einen Verlust von bis zu 202.000 Arbeitsplätzen im Sektor voraus.

'Die steigenden Kosten für den Betrieb von Geschäften und die erhöhten Ausgaben für jeden Haushalt werden voraussichtlich dazu führen, dass die Arbeitsplatzverluste im Einzelhandel die Pandemie-Niveaus von 2020 übertreffen.'

Experten warnen, dass Veränderungen negative Auswirkungen auf einige britische Straßen haben könnten.

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