Madrid im Feuer der Proteste: Migranten wurden nach der Vergewaltigung von Jugendlichen angegriffen.
Nach Angaben von The Sun: In Madrid griff eine Gruppe von Menschen mit Kapuzen Migranten an, verdächtigt sie, die 14-jährige lokale Mädchen vergewaltigt zu haben, angeblich begangen von einem Marokkaner.
Dieser Vorfall ist ein weiteres Beispiel für die zunehmende Spannung zwischen Einheimischen und Migranten in Spanien.
Reuters
EPA
Der Vorfall und die Reaktion der Behörden
Der Angriff geschah im Stadtzentrum, wo viele junge Migranten leben, und ereignete sich nach der Festnahme des Verdächtigen.
Am Sonntagabend griffen zwei Personen mit Kapuzen drei Menschen an - zwei Kinder und einen Erwachsenen. Eines der Kinder wurde verletzt und benötigte medizinische Hilfe, wurde aber bereits aus dem Krankenhaus entlassen.
Die Polizei führt derzeit Ermittlungen durch.
Francisco Martín, ein Vertreter der Regierung in Madrid, verurteilte die Gewalt und bemerkte, dass 'Hassreden letztendlich in Hassverbrechen münden', und versprach, die 'volle Kraft' des Gesetzes gegen die Angreifer anzuwenden.
Am Freitag wurde ein marokkanischer Jugendlicher wegen Verdachts auf Vergewaltigung des 14-jährigen Mädchens im benachbarten Park festgenommen.
Der Richter entschied, ihn während der Ermittlungen in einer geschlossenen Jugendanstalt zu halten.
Politische Folgen
Die konservative Regionalregierung fordert, dass der Verdächtige in die Gruppe von 37 Migranten aufgenommen wird, die als 'ungeeignet' für das Leben in Spanien gelten, und erwägt seine Abschiebung.
Dies löste Empörung aus, und die Behörden der linken Koalition beschuldigen die Volkspartei, diese Angelegenheit zur Förderung einer harten Migrationspolitik zu nutzen.
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In Polen und den Niederlanden patrouillieren Einheimische an der Grenze zu Deutschland, um Migranten daran zu hindern, zu überqueren.
In der Schweizer Stadt Lausanne gab es letzte Woche ebenfalls Unruhen nach dem Tod eines 17-jährigen Migranten während einer Polizeiverfolgung.
Forderungen und Maßnahmen von staatlicher Seite
Offizielle der Kanarischen Inseln fordern den Ausnahmezustand wegen der Ansammlung von Tausenden von Migranten.
Einige Länder ergreifen strenge Maßnahmen zur Eindämmung von Migranten. Beispielsweise hat Portugal begonnen, Personen, die in kleinen Booten ankommen, direkt an die Polizeidienststellen zu senden.
Der Richter gab diesen Personen 20 Tage, um freiwillig nach Marokko zurückzukehren, andernfalls droht ihnen die Abschiebung.
Die konservative griechische Regierung plant, eine Politik der 'diskriminierenden Anreize' zur Eindämmung von Migranten umzusetzen. Der Minister für Migration, Tano Plevris, erklärte kürzlich:
„Von nun an wird die Regierung eine Politik der drastischen Reduzierung der anfänglichenbenefits.
Die Ereignisse in Spanien sind Teil eines breiteren Trends, der in Europa beobachtet wird, wo das Thema Migration zunehmend politisiert wird. Die gesellschaftliche Reaktion auf die Ereignisse in Madrid sowie die Maßnahmen der Regierungen verschiedener Länder zeigen die Komplexität und Spannungen dieser Situation, die Aufmerksamkeit und eine detaillierte Analyse erfordert.
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