Steven Gerrard über das Versagen Englands: Wir waren egoistische Verlierer.

Steven Gerrard über das Versagen Englands: Wir waren egoistische Verlierer
Steven Gerrard über das Versagen Englands: Wir waren egoistische Verlierer

Der Skandal um die 'Goldene Generation' Englands

Nach Angaben von The Sun: Steven Gerrard kommentierte die Misserfolge der 'Goldenen Generation' Englands und warf ihr 'Egoismus' und Konkurrenzkampf zwischen den Vereinen vor.

„Ich denke, wir waren alle egoistische Verlierer.“

In einem aufschlussreichen Gespräch mit Rio Ferdinand merkte Gerrard an, dass die Nationalmannschaft nie zu einem echten Team wurde wegen der 'kindischen Abneigung' gegenüber Spielern aus anderen Vereinen.

Die Liverpool-Legende spricht mit Rio Ferdinand während seines Podcasts.

Gerrard erwähnte auch, wie oft er sich in der Nationalmannschaft, in der er 114 Spiele bestritt, 38 davon als Kapitän, unglücklich fühlte.

„Ich mochte es nicht. Ich hasste die Zimmer [im Hotel].“

Aber für sein Land zu spielen, liebte er: „Ich war wirklich stolz. Ich mochte das Training, aber das waren nur 90 Minuten am Tag.“

Ferdinand stimmte Gerrards Meinung über die 'verborgenen Ressentiments' zwischen den Spielern von Liverpool, Manchester United und Chelsea zu. Gerrard fügte hinzu, dass dieser Hass 'etwas unreif' war.

„Aber wenn wir von Anfang an mehr zusammengekommen wären, mehr Zeit miteinander verbracht hätten, könnten die Ergebnisse besser gewesen sein.“

Gerrard ist überzeugt, dass die Manager und das Trainerteam einen Weg finden sollten, ihn, Frank Lampard und Paul Scholes in einem Team harmonisch zusammenzubringen.

„Warum konnte uns in 15 Jahren niemand dazu bringen, zusammen zu spielen?“

Er betonte, dass alle drei ein enormes Talent haben, aber es fehlte an der Zusammenarbeit in einem Team. Gerrard glaubt, dass für den Erfolg eine taktische Vorbereitung und Mut von den Trainern nötig waren.

Seine Meinung äußerend, merkte Gerrard an, dass die 'Goldene Generation' Englands mehr hätte erreichen können, wenn der Wettbewerb zwischen den Vereinen nicht im Wege gestanden hätte. Seine Worte betonen erneut die Wichtigkeit von Teamarbeit und Einheit im Nationalteam, die damals leider nicht gelang. Diese Lektionen können für zukünftige Generationen von Fußballspielern, die internationale Erfolge anstreben, nützlich sein.


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