Skandal im Kiewer Schutzraum: Mutter mit Kind wurde nicht in den Raum gelassen.
Nach Angaben von ТСН: In einem der städtischen Schutzräume entstand während eines nächtlichen Beschusses eine angespannte Situation: Eine Frau mit ihrem zweijährigen Kind konnte nicht in einen separaten Raum gelangen, der für die Erholung eingerichtet war. Der Vorfall wurde auf Video aufgezeichnet, was in den sozialen Netzwerken Empörung auslöste. Die Polizei und Vertreter der örtlichen Verwaltung wurden zur Unfallstelle gerufen.
Konflikt während des Beschusses
Die Situation ereignete sich im Keller eines fünfstöckigen Hauses, das als Schutzraum genutzt wird. Die Anwohnerin des Nachbarhauses, Oleksandra, suchte mit ihrer zweijährigen Tochter Lukija Schutz vor dem Beschuss, da ihr eigener Schutzraum nicht vorhanden war. Im Raum wurden separate Zonen eingerichtet, jedoch wurde dies eigenständig durchgeführt.
Nach den Worten von Oleksandra trat eine Frau, als sie mit ihrem stark verängstigten Kind von der Zone, in der es schoss, wegging, an die Tür und erklärte, sie lasse nur Bekannte herein.
„Ich habe gefragt: Darf ich bitte auch hineingehen? Sie antwortete, dass dieser Schutzraum für uns sei, und ich werde euch nicht hereinlassen, auf Wiedersehen. Die Leute sitzen hier im Flur, man kann nicht hindurchgehen. Warum sind dort 4 Personen in einem Raum, der für 15 Personen gedacht ist?“
Oleksandra filmte den Konflikt zwischen den Frauen, während ihr Kind laut weinte.
Videobereich: „Warum habt ihr euch für euch selbst eingeschlossen? - Schau dir diese Dummheit an. - Ich bin nicht dumm. Macht die Tür auf. Das ist Zivilfürsorge für alle Menschen. - Sei nicht so laut, geh zum Teufel. Du dumme Kleine. Du hast Angst.“
Die Position der "Kommandantin" des Schutzraums
Die Frau, die Oleksandra und ihr Kind nicht hereingelassen hat, heißt Tetjana Mykolaivna. Sie bestätigte, dass sie die Frau mit dem Kind nicht hereingelassen hat und erklärte ihr Verhalten damit, dass sie selbst mit Nachbarn den Schutzraum eingerichtet hat, indem sie Möbel fand, die auf dem Müll lagen.
„Wir haben alles renoviert. Sie wollte genau hier auf dem Sofa sitzen, sie schrie! Wo soll ich dir dieses Sofa hernehmen?“
Reaktion der Behörden und Folgen
Informationen über den Konflikt erreichten die Podilskaya RDA. Der Leiter des Ressorts für kommunale Sicherheit, Dmytro Yakymchuk, stellte fest, dass der Schutzraum für 600 Personen ausgelegt und mit Haushaltsmitteln rekonstruiert wurde, jedoch wurden Möbel und Türen in einigen Räumen eigenmächtig installiert.
„Es wurde auf Anordnung der Militärverwaltung beschlossen: Alle Kammern im Keller werden abgebaut, damit alle, die wollen, herein und sich in diesem Schutzraum niederlassen können“, sagt Dmytro Yakymchuk.
Um zu verhindern, dass Obdachlose übernachten, wird der Schutzraum mit speziellen Schlössern ausgestattet, die sich im Alarmfall automatisch öffnen. Die Polizei teilte ebenfalls mit, dass mit Tetjana Mykolaivna präventive Gespräche geführt wurden.
Darüber hinaus wurde die Rentnerin, die nicht ganz korrekt mit Oleksandra kommunizierte, wegen „geringem Hooliganismus“ bestraft.
Trotzdem glaubt Tetjana Mykolaivna, dass die Wahrheit auf ihrer Seite ist, während Oleksandra hofft, dass solche Konflikte nicht mehr vorkommen werden.
▶ Auf dem YouTube-Kanal von TSN können Sie das Video über diesen Link ansehen: WURDEN NICHT IN DEN SCHUTZRAUM LASSEN! DER SKANDAL VERBREITET SICH IM NETZ
Dieser Vorfall wurde zu einem lebhaften Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Gerechtigkeit und Sicherheit in Schutzräumen zu gewährleisten, denn unter Gefahr wird dieses Thema besonders aktuell. Die Behörden haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Bedingungen im Schutzraum zu verbessern und ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden.
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