Indien strebt nach Seltenen Erden in Jakutien, während Gespräche mit Rosneft beginnen.
Indien und Russland festigen engere Beziehungen im Bereich des Abbaus seltener Erden
Nach Angaben von Espreso.tv: Indien erkundet den Zugang zum Tomtor-Vorkommen seltener Erden, das sich in Jakutien, Russland, befindet. Im Rahmen dieser Initiative finden Verhandlungen mit Rosneft statt, um Proben von Rohmaterial zu erhalten. Das Tomtor-Vorkommen ist eine bedeutende Ressource mit geschätzten Reserven von etwa 154 Millionen Tonnen Erz.
Die Kontrolle über das Projekt ging 2025 an Rosneft über, was möglicherweise neue Wege für die Zusammenarbeit zwischen Indien und Russland im Bereich des Abbaus seltener Erden eröffnet. Indien hält die drittgrößten Reserven seltener Erden der Welt - etwa 7,2 Millionen Tonnen - was den Drang des Landes unterstreicht, zusätzliche Lieferquellen zu sichern.
Indiens Energiepolitik
Indien begann 2022, Öl aus Russland zu kaufen, angezogen von den niedrigen Kosten und der Verfügbarkeit, wie der indische Außenminister S. Jaishankar feststellte. Diese Strategie deckt nicht nur den Energiebedarf des Landes, sondern fördert auch eine breitere Zusammenarbeit mit Russland, einschließlich im Bereich des Abbaus seltener Erden.
Durch die aktive Verfolgung einer Beteiligung am Tomtor-Projekt zielt Indien darauf ab, seine Position auf dem globalen Markt für seltene Erden zu stärken, was erhebliche Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Nationen haben könnte.
Diese Zusammenarbeit zwischen Indien und Russland im Bereich des Abbaus seltener Erden hat das Potenzial, die globale Versorgungslage umzugestalten, da diese Materialien entscheidend für technologische Innovationen und die Elektronikproduktion sind. Die zunehmenden indischen Investitionen in diesem Sektor heben auch den wachsenden geopolitischen Einfluss des Landes hervor, da es bestrebt ist, die Abhängigkeit von traditionellen Lieferanten zu verringern und strategische Ressourcen zu sichern.
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