Drohende Blockade der Bab-el-Mandeb-Straße durch Iran: Ölpreis könnte auf 200 Dollar pro Barrel steigen.
Spannungen im Nahen Osten nehmen zu
Nach Angaben von Espreso.tv: Der Iran könnte über seine jemenitischen Verbündeten, die Huthi-Rebellen, die strategisch wichtige Bab-el-Mandeb-Straße blockieren lassen. Ein solcher Schritt würde den Druck auf die USA erhöhen und den Konflikt vom Persischen Golf bis ins Rote Meer ausweiten. Die Meerenge gilt als eine der wichtigsten Handelsrouten weltweit – ihre Schließung könnte die Ölpreise drastisch in die Höhe treiben, möglicherweise bis auf 200 Dollar pro Barrel.
Bereits am 14. Juli 2023 attackierten iranische Raketen zwei Öltanker in der Straße von Hormus. Bei diesem Angriff, der die wachsende militärische Aggression Teherans unterstreicht, wurden auch zwei ukrainische Staatsbürger verletzt. Dies verdeutlicht die internationalen Auswirkungen der wachsenden Spannungen in der Region.
Mögliche Folgen einer doppelten Blockade
Experten halten es für realistisch, dass sowohl die Bab-el-Mandeb- als auch die Straße von Hormus gleichzeitig blockiert werden könnten. Mohammed al-Farah erklärte dazu:
„Die Bab-el-Mandeb- und die Straße von Hormus könnten gleichzeitig geschlossen werden.“Ein solches Szenario hätte schwerwiegende Konsequenzen für die Weltwirtschaft, insbesondere für die Energiemärkte, da beide Wasserstraßen für den Transport von Öl und Gas von zentraler Bedeutung sind.
Die Lage in der Region bleibt angespannt. Die weiteren Schritte des Iran und seiner Verbündeten könnten die internationale Politik und die globale Wirtschaftsordnung nachhaltig beeinflussen. Schon jetzt leidet der Energiemarkt unter hoher Volatilität, und eine Blockade wichtiger Seewege würde eine Kettenreaktion auslösen, die Energiepreise, Handelsströme und geopolitische Stabilität gleichermaßen betrifft. Es wird entscheidend sein, wie der Iran handelt und wie die internationale Gemeinschaft darauf reagiert.
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