Angriff auf russische Raffinerien und Tanker: Neue Details zum ukrainischen Schlag vom 14. Juli.

Angriff auf russische Raffinerien und Tanker: Neue Details zum ukrainischen Schlag vom 14. Juli
Angriff auf russische Raffinerien und Tanker: Neue Details zum ukrainischen Schlag vom 14. Juli

Ukrainische Streitkräfte treffen militärische und wirtschaftliche Ziele in Russland

Nach Angaben von UATV: Am 14. Juli 2023 führten Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte Angriffe auf bedeutende militärische und wirtschaftliche Einrichtungen in Russland durch. Dabei wurden zwei Ölraffinerien getroffen:

  • die Anlage 'Gazprom neftechim Salavat' in der Republik Baschkortostan;
  • die Raffinerie 'Afipski' in der Region Krasnodar.

Die Entfernung dieser Ziele zur Frontlinie beträgt rund 1300 Kilometer. Die Raffinerie 'Gazprom neftechim Salavat' hat eine geplante Jahreskapazität von etwa 10 Millionen Tonnen Rohöl, während 'Afipski' auf rund 6,25 Millionen Tonnen Rohöl pro Jahr ausgelegt ist. Zum Vergleich: Diese Mengen entsprechen einem erheblichen Teil der regionalen Treibstoffversorgung.

Weitere Treffer und offizielle Reaktionen

Im Rahmen der Operation wurden zusätzlich folgende Schiffe getroffen:

  • fünf Tanker;
  • fünf Frachtschiffe;
  • ein Hafen-Schlepper im Asowschen Meer.

Darüber hinaus trafen ukrainische Kräfte ein Munitionslager in Donezk und ein Logistikzentrum in Luhansk. Auch ein Patrouillenboot und ein Tanker der russischen Schattenflotte in Gelendschik wurden beschädigt.

Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte bestätigte die Treffer auf eines der Werksgelände, gefolgt von einem Brandausbruch. Die Behörden erklärten, dass 'das Ausmaß des verursachten Schadens und die Ergebnisse der Angriffe noch ermittelt werden'.

'Effektive Arbeit der Marine: knapp 430 Kilometer von der Frontlinie entfernt. Auch die Angriffe auf drei Tanker der Schattenflotte im Asowschen Meer waren erfolgreich. Wir danken all unseren Soldaten, die mit erfolgreichen Operationen den Krieg dorthin zurückbringen, wo er herkam.' Wolodymyr Selenskyj

Diese Schläge unterstreichen die strategische Initiative der ukrainischen Kräfte im Konflikt mit Russland und ihr Bestreben, dem Gegner durch die Zerstörung zentraler Infrastrukturen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. Solche Aktionen könnten die Ressourcenversorgung und die allgemeine militärische Leistungsfähigkeit Russlands beeinträchtigen und damit den Kriegsverlauf beeinflussen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Angriffe in großer Entfernung von der Front stattfanden, was auf eine wachsende Effektivität der ukrainischen Marine und die Fähigkeit zu Operationen tief im feindlichen Gebiet hinweist.


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