Ukrainische Marine versenkt russisches Patrouillenschiff „Isumrud“ bei Noworossijsk mit unbemannter Sargan-3000-Einheit.
Russisches Kriegsschiff „Isumrud“ vor der Küste zerstört
Nach Angaben von Espreso.tv: Der ukrainischen Marine ist ein bedeutender Schlag gegen die russische Flotte gelungen: Das Grenzschutz-Patrouillenschiff „Isumrud“ wurde nahe Noworossijsk mit einem unbemannten System vom Typ Sargan-3000 versenkt. Das 2014 vom Stapel gelaufene Schiff war 62,5 Meter lang und hatte eine Verdrängung von etwa 630 bis 750 Tonnen. Seine Höchstgeschwindigkeit lag bei bis zu 27 Knoten. Bemerkenswert ist, dass die „Isumrud“ bereits am 25. November 2018 an einem Angriff auf ukrainische Marineschiffe in der Straße von Kertsch beteiligt war – ein Ereignis, das die Spannungen im Asowschen Meer weiter verschärfte.
Lage an der Front: Heftige Kämpfe und viele Angriffe
Am 14. Juli verzeichnete die russische Seite insgesamt 84 Attacken auf ukrainische Stellungen. Die Beschüsse trafen verschiedene Regionen der Ukraine. Besonders betroffen war die Oblast Sumy, wo die Ortschaften Korenjok, Luschky, Chodyne und Pustogorod unter Feuer lagen. Zudem wurden Luftangriffe auf das Gebiet um Towstodubowe gemeldet.
An der Front kam es zu mehreren direkten Gefechten. Im Raum Nordsloboschansk und Kursk wurden zwei Zusammenstöße registriert. Im Südsloboschansker Abschnitt unternahmen die Besatzer vier Sturmversuche, während sie bei Kupjansk dreimal vorzurücken versuchten. Besonders intensiv war die Lage im Raum Lyman mit zehn russischen Vorstoßversuchen, und im Gebiet Slowjansk griffen die Okkupanten gleich 20 Mal an, um ukrainische Einheiten zurückzudrängen.
Im Raum Kramatorsk konnten die ukrainischen Verteidiger einen Angriff erfolgreich abwehren. Bei Kostjantyniwka versuchten die Invasoren zehnmal, die Verteidigungslinien zu durchbrechen. Im Abschnitt Pokrowsk wurden seit Tagesbeginn 17 Versuche der Russen gezählt, ukrainische Soldaten zu verdrängen, und bei Oleksandriwka gab es vier Sturmangriffe.
Im Gebiet Huljajpole wehrten die ukrainischen Streitkräfte elf feindliche Attacken ab, bei Orichiw stoppten sie einen weiteren Angriff. Am Dnepr-Abschnitt hingegen wurden keine feindlichen Vorstöße gemeldet. Die Front bleibt damit extrem angespannt, mit intensiven Kämpfen auf beiden Seiten.
Die Versenkung der „Isumrud“ unterstreicht die wachsende Schlagkraft der ukrainischen Marine im Krieg. Sie könnte zudem Russlands militärische Operationen im Schwarzen Meer und seine Seeverbindungen empfindlich stören.
Parallel dazu zeigen die anhaltenden schweren Gefechte an Land, dass der Konflikt unvermindert tobt. Beide Seiten erleiden weiterhin Verluste, was auf eine verfahrene Situation hindeutet – eine militärische Lösung scheint derzeit nicht in Sicht.
Lesen Sie auch
- Dänemark liefert zehn mobile Lagerlösungen für Luftfahrtausrüstung an Kiew – bis Jahresende sollen es 25 sein
- Historischer Auftritt: Ukrainische Soldaten marschieren beim französischen Nationalfeiertag mit
- Ukrainische Streitkräfte versenken russisches Patrouillenschiff „Isumrud“ vor der Küste von Noworossijsk
- Polnische Kampfjets fangen russische Il-20 nur 30 Kilometer vor der Küste ab
- Ukrainische Angriffe auf Raffinerien lösen Brennstoffmangel in Russland aus: Auswirkungen auf die Front
- Syrskyj beziffert die horrenden Verluste Russlands pro Kilometer in der Donbass-Region und berichtet von Angriffen über 2000 Kilometer Entfernung

