Syrskyj beziffert die horrenden Verluste Russlands pro Kilometer in der Donbass-Region und berichtet von Angriffen über 2000 Kilometer Entfernung.
Treffen zwischen Generalleutnant Curtis Buzzard und Oleksandr Syrskyj
Nach Angaben von UATV: Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Oleksandr Syrskyj, empfing den US-General Curtis Buzzard zu einem Gespräch. Dabei legte Syrskyj dar, wie hoch der Blutzoll der russischen Armee im Gebiet Donezk tatsächlich ist: Für jeden eroberten Quadratkilometer müsse Moskau mehr als 400 Soldaten opfern. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die Ukraine dringend mehr Luftabwehrsysteme benötigt.
Syrskyj berichtete zudem über gezielte Schläge der ukrainischen Verteidigungskräfte gegen russische Rüstungsziele in bis zu 2000 Kilometern Entfernung. Im Rahmen der Operation „Middle Strike“ würden regelmäßig russische Nachschubwege in einer Tiefe von 200 bis 300 Kilometern hinter der Front zerstört. Dies zeige, wie aktiv die Ukraine daran arbeite, die russische Aggression einzudämmen und die militärischen Fähigkeiten des Gegners zu schwächen.
Dank an die Partner und militärische Unterstützung
Der ukrainische Oberbefehlshaber bedankte sich bei den internationalen Verbündeten für ihre kontinuierlichen Bemühungen, Waffen und Munition bereitzustellen. Er betonte:
„Wir schätzen die beharrlichen Anstrengungen unserer Partner sehr, die stets nach Wegen suchen, unsere Forderungen nach Waffen und Munition zügig zu erfüllen.“ – Oleksandr Syrskyj
Außerdem äußerte sich Syrskyj zur Ankündigung des US-Präsidenten auf dem NATO-Gipfel, der Ukraine eine Lizenz zur Produktion von Patriot-Raketen zu erteilen. Diese Entwicklung bezeichnete er als „sehr vielversprechend“.
Das Treffen zwischen General Buzzard und Syrskyj unterstreicht die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit im Kampf der Ukraine um ihre Unabhängigkeit. Es zeigt, wie sehr die militärische Unterstützung aus dem Ausland den Verlauf des Konflikts beeinflusst.
Die Begegnung macht deutlich, wie zentral die Frage der Waffenhilfe für die Ukraine in diesem anhaltenden Krieg ist. Die genannten Verlustzahlen der russischen Truppen könnten zudem strategische Überlegungen auf beiden Seiten verändern. Derzeit sucht die Ukraine weiterhin intensiv nach Wegen, ihre Verteidigungsfähigkeit zu stärken und internationale Partner für den Abwehrkampf zu gewinnen.
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