Sturm im Kaspischen Meer: Zehn Seeleute auf havariertem iranischen Frachter in Lebensgefahr.

Sturm im Kaspischen Meer: Zehn Seeleute auf havariertem iranischen Frachter in Lebensgefahr
Sturm im Kaspischen Meer: Zehn Seeleute auf havariertem iranischen Frachter in Lebensgefahr

Havarie des Frachters Caspian Shiva

Nach Angaben von TSN.ua: Ein schwerer Sturm im Kaspischen Meer hat den iranischen Frachter Caspian Shiva in Seenot gebracht. Das Schiff, das auf dem Weg zum russischen Hafen Machatschkala in Dagestan war, hat leckgeschlagen und nimmt Wasser auf. Die Rettung der zehn Besatzungsmitglieder wird durch die extremen Wetterbedingungen massiv erschwert. Das Kaspische Meer, der größte Binnensee der Welt, ist für plötzliche und heftige Stürme bekannt.

Die Wellen erreichen eine Höhe von bis zu zwei Metern, was Rettungsaktionen zu einem gefährlichen Unterfangen macht. Mehrere Schlepper der russischen Hafenbehörde Rosmorport sind zwar in Bereitschaft, können sich dem havarierten Schiff aber aufgrund der gefährlichen Bedingungen nicht nähern. Die Caspian Shiva treibt weiterhin manövrierunfähig und setzt Wasser über.

Serie von Vorfällen unterstreicht Sicherheitsprobleme

Bereits vor zwei Wochen war mit der Rona ein weiterer iranischer Frachter in derselben Region in Not geraten. Beide Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die Risiken der Schifffahrt auf dem Kaspischen Meer, das Iran und Russland intensiv für Transporte, darunter auch militärische Güter, nutzen. Die Sicherheit der Seewege gewinnt vor diesem strategischen Hintergrund zusätzlich an Bedeutung.

Die Havarie der Caspian Shiva und der frühere Vorfall mit der Rona verdeutlichen die potenziellen Gefahren für die Schifffahrt im Kaspischen Meer, insbesondere bei schlechtem Wetter.

Der Ausgang der aktuellen Rettungsbemühungen ist nicht nur für das Leben der zehn Seeleute entscheidend. Er wird auch aufmerksam in den Hauptstädten der Anrainerstaaten verfolgt, deren Beziehungen durch die gemeinsame, sensible Nutzung dieser Wasserstraße geprägt sind.


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