Russland führte den stärksten Angriff des Jahres 2026 durch: Irpin ist vollständig ohne Strom.
Nach Angaben von ТСН: Seit 01:30 Uhr gibt es in der Gemeinde Irpin einen vollständigen Stromausfall. Dies ist das Ergebnis eines massiven Raketen- und Drohnenangriffs Russlands auf die Ukraine unter extrem kalten Bedingungen.
Bürgermeister Oleksandr Markushyn berichtete, dass bereits ein Gespräch mit der Führung von DTEK stattgefunden hat, und die Energietechniker arbeiten aktiv an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Einzelheiten über die Arbeiten werden derzeit aufgrund der anhaltenden Luftwarnung nicht veröffentlicht.
Details
Zusätzlich wird darauf hingewiesen, dass Russland in der Nacht von heute den stärksten ballistischen Schlag der letzten Jahre durchgeführt hat, indem es über 25 Raketen auf die Ukraine abgefeuert hat.
„Ich wende mich an alle Leiter kritischer Dienste: Wir arbeiten im verstärkten Modus! DSNS, Wasserversorgung, Medizin und andere Dienste“, betonte Markushyn.
Schlüsselaufgaben:
Wärmeversorgung - alle städtischen Heizkessel müssen mit Generatoren ausgestattet sein, da die BKZ seit vier Tagen ohne angemessene Wärme bleibt.
Dienstkoordination - es ist dringend notwendig, eine Sitzung im Stadtrat abzuhalten und einen speziellen Ausschuss zur Krisenreaktion zu bilden.
Unerschütterliche Punkte - beheizte Orte in allen Stadtteilen von Irpin einrichten.
Die lokale Wirtschaft wird ebenfalls aufgefordert, die Bewohner zu unterstützen, indem sie die Möglichkeit bietet, sich zu wärmen, Telefone aufzuladen und heiße Getränke zu erhalten.
Die Behörden versichern, dass die Gemeinde weiterhin arbeitet und alle notwendigen Entscheidungen direkt vor Ort getroffen werden.
Situation in Kotsiubynske
Ein Teil des Dorfes Kotsiubynske ist ohne Wärmeversorgung geblieben. Der Dorfchef Serhiy Danish berichtete, dass ein Heizkessel nicht funktioniert, während andere mit Unterbrechungen arbeiten müssen, um den Generatoren eine Pause zu gönnen.
Am 12. Januar griff Russland erneut das DTEK-WKK an, wodurch die Ausrüstung des Kraftwerks beschädigt wurde.
„Das ist bereits der achte massive Angriff auf die Kraftwerke des Unternehmens seit Oktober 2025“, betonten die Beamten.
Es wurde erinnert, dass Russland in der Nacht zum 12. Januar ballistische Raketen und Drohnen gegen die Ukraine einsetzte. Berichten zufolge blieben Irpin, Bucha und Hostomel in der Region Kiew nach Explosionen fast vollständig ohne Strom.
Darüber hinaus griffen die Besatzer mit ballistischen Raketen Energieanlagen in den Gebieten Dnipropetrowsk, Charkiw und Saporischschja an.
Diese Situation zeugt von der zunehmenden Anspannung im Energiesektor der Ukraine, insbesondere unter Winterbedingungen. Die Behörden versuchen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Infrastruktur wiederherzustellen und die Bewohner mit Wärme und Elektrizität zu versorgen, da die kalte Haltung gegenüber den Verbrauchern das Risiko sozialer Spannungen im Land nur erhöht. Die Zeit wird zeigen, wie schnell die Versorgung wiederhergestellt und die Situation in der Region stabilisiert werden kann.
Lesen Sie auch
- Wichtige Verkehrsader in der Region Charkiw gesperrt: Umleitungen wegen defekter Durchlassröhre
- Tote und Verletzte bei russischen Angriffen auf Saporischschja und Cherson
- Hafen von Mariupol lahmgelegt: Angriffe auf Anlagen und Stromversorgung
- Schwere russische Angriffswelle auf die Ukraine: Todesopfer und Verletzte, massive Zerstörung in drei Regionen
- Ukrainische Schutztechnologien in Estland getestet: Erste Modulanlage in Tallinn installiert
- Drohnenangriff auf die Krim in der Nacht: Explosionen in Simferopol und Brand nahe dem Wärmekraftwerk

