Italiens Senator Calenda: EU-Beitritt der Ukraine hat Vorrang vor territorialen Zugeständnissen.
Appell des italienischen Senators Carlo Calenda
Nach Angaben von UATV: Der italienische Senator Carlo Calenda hat eindringlich davor gewarnt, territoriale Kompromisse mit dem Kreml einzugehen. Stattdessen müsse die Unterstützung der Ukraine und deren Beitritt zur Europäischen Union im Vordergrund stehen. In einer internationalen Rede betonte Calenda, dass
„ein Waffenstillstand nicht die Legalisierung der russischen Besatzung zur Folge haben darf“. Die Wahrung der territorialen Integrität der Ukraine sei unverzichtbar. Diese Haltung gewinnt vor dem Hintergrund der anhaltenden Aggression zunehmend an Bedeutung.
Bereits am 24. Februar 2023 äußerte Calenda die Überzeugung, dass der Ukraine so schnell wie möglich eine klare Beitrittsperspektive eröffnet werden müsse.
„Wir müssen die Ukraine so schnell wie möglich in die EU aufnehmen“, forderte der Senator. Ein EU-Beitritt sei nicht nur ein entscheidender Schritt für das Land selbst, sondern auch eine Sicherheitsgarantie für die gesamte Union.
Internationale Unterstützung für den ukrainischen EU-Kurs
Diese Ansicht wird von der estnischen Präsidentin Kaja Kallas geteilt. Auch sie unterstrich die immense Bedeutung eines ukrainischen EU-Beitritts, den sie als Sicherheitsgewinn nicht nur für Kiew, sondern für die gesamte Europäische Union betrachtet. Die übereinstimmende Position des italienischen Senators und der estnischen Präsidentin spiegelt eine wachsende europäische Tendenz wider, die Ukraine angesichts der geopolitischen Herausforderungen entschlossen zu unterstützen.
Die klaren Worte von Carlo Calenda und Kaja Kallas zeigen eine zunehmende Entschlossenheit europäischer Führungspersönlichkeiten, die Ukraine auf ihrem Weg in die EU zu begleiten. Dies unterstreicht die Notwendigkeit internationaler Geschlossenheit im Widerstand gegen die Aggression und für die Stabilität in der Region. Die Integration der Ukraine in die EU wäre somit ein wegweisender Schritt, der sowohl das Land selbst stärken als auch die europäische Sicherheitsarchitektur festigen würde.
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