Soforthilfe für die Lawra: Ukrainische Regierung stellt Geld für Reparatur der Mariä-Entschlafens-Kathedrale bereit.
Schäden nach Drohnenangriff: Mariä-Entschlafens-Kathedrale wird instand gesetzt
Nach Angaben von Novyny.live: Nach dem russischen Drohnenangriff vom 15. Juni 2023 greift die ukrainische Regierung tief in die Tasche. Das Kabinett in Kiew hat beschlossen, umgehend Mittel aus dem Reservefonds freizugeben. Das Geld ist für die Sicherung und Reparatur der schwer beschädigten Mariä-Entschlafens-Kathedrale im Höhlenkloster Lawra bestimmt. Der Angriff auf das bedeutende Kulturdenkmal hatte landesweit Empörung ausgelöst und machte ein sofortiges Eingreifen nötig.
Unmittelbar nach dem Einschlag der feindlichen Drohne hatten Einsatzkräfte des Staatlichen Katastrophenschutzes den Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Wie Premierministerin Julija Swyrydenko mitteilte, übernimmt die Regierung die vollständige Finanzierung des Wiederaufbaus dieses religiösen Wahrzeichens. Darüber hinaus kündigte sie an, dass das Kabinett den diplomatischen Druck auf Russland wegen der Zerstörung des Bauwerks erhöhen werde. Man erwarte eine deutliche Reaktion internationaler Organisationen auf diesen weiteren barbarischen Akt Moskaus.
Historische Bedeutung und private Hilfe
Es ist nicht der erste Anschlag auf die Kathedrale: Bereits 1941 gab es einen Versuch, das Gotteshaus zu zerstören. Metropolit Epiphanius deutete den regelmäßigen Terror gegen die Hauptstadt als Rache des Feindes für das Scheitern seiner militärischen Pläne. In dieser schwierigen Lage ist die Unterstützung durch private Unternehmer und ukrainische Mäzene, die bei der Restaurierung helfen wollen, von großer Bedeutung.
Die ukrainische Regierung ergreift alle notwendigen Maßnahmen, um die Kathedrale wiederherzustellen. Als zentraler Bestandteil des kulturellen Erbes der Ukraine muss dieses Bauwerk geschützt und bewahrt werden. Die Wiederherstellung der Mariä-Entschlafens-Kathedrale ist nicht nur eine Frage des Denkmalschutzes, sondern auch ein Symbol für die Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Volkes gegen die äußere Aggression. Das Vorgehen der Regierung könnte als Vorbild für zukünftige Initiativen dienen, die auf die Restaurierung anderer, durch den Konflikt beschädigter Denkmäler abzielen. Die Reaktion internationaler Organisationen auf diese Ereignisse könnte zudem die weiteren Schritte der Ukraine beim Schutz ihres kulturellen Erbes und der Strafverfolgung der Täter beeinflussen.
Lesen Sie auch
- 170 Milliarden für Soldaten: Wirtschaftsexperte skizziert drei Optionen zur Gehaltserhöhung
- Höhere Strafen für Temposünder: Das plant die ukrainische Regierung
- Rückkehr zur Truppe: Ukrainische Soldaten nach Fahnenflucht haben 100 Tage Zeit
- Bis zu 400.000 Griwna extra: Selenskyj kündigt Reform der Militärverträge und Gehaltserhöhungen an
- Heizkosten für Januar in Kiew werden überarbeitet: Über 720 Millionen UAH an Entschädigung angekündigt
- EU-Gipfel in Brüssel: Ukraine erhält 2,8 Milliarden Euro – neue Reformphase startet

