29 Tote bei AN-26-Absturz auf der Krim: Ursache steht fest.
Die Tragödie auf der Krim
Nach Angaben von TSN.ua: Am Abend des 31. März stürzte ein russisches Militärflugzeug vom Typ AN-26 nahe der Siedlung Kuibyschewe im Rajon Bachtschyssaraj auf der Krim ab. Bei dem Unglück kamen alle sieben Besatzungsmitglieder sowie 22 Marinesoldaten ums Leben. Als Absturzursache gilt ein technischer Defekt, der dazu führte, dass die Maschine gegen eine Felswand prallte. Während des Absturzes wurde auf der Halbinsel Luftalarm ausgelöst.
Unterstützung für die Hinterbliebenen
Das russische Untersuchungskomitee leitete noch am Unglückstag ein Strafverfahren ein. Die AN-26 kann bis zu 5,5 Tonnen Fracht transportieren und Platz für 30 bis 40 Fallschirmjäger bieten – ein Hinweis auf die Bedeutung dieses Flugzeugtyps für militärische Einsätze.
In der Nähe der Absturzstelle liegen drei Militärflugplätze: „Belbek“ und „Katscha“ bei Sewastopol sowie „Gwardijskoje“ bei Simferopol. Der Verlust der 29 Soldaten erschüttert die russischen Streitkräfte zutiefst, die damit einen schweren personellen und materiellen Schlag hinnehmen mussten.
Andrei Tschibis kündigte an, dass die Familien der getöteten Militärangehörigen „Unterstützung erhalten“ würden.
Die Katastrophe hat in der Öffentlichkeit breite Bestürzung ausgelöst. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen des Unglücks laufen auf Hochtouren.
Dieser Absturz verdeutlicht die Risiken, die mit dem Betrieb von Militärflugzeugen verbunden sind – insbesondere in der angespannten Lage in der Region. Neben dem persönlichen Leid der Angehörigen leidet auch die Moral der Truppe. Die laufende Untersuchung könnte weitere Faktoren zutage fördern, die zu dem Unglück beigetragen haben, und damit künftige Sicherheitsstandards beeinflussen.
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