Kiewpasstrans hat die Ausschreibung für 40 Trolleybusse abgesagt: Gründe der Entscheidung.
Nach Angaben von inkorr.com: Die Kiewer Einwohner werden vorerst keine neuen Trolleybusse auf den Straßen der Stadt sehen. Das kommunale Unternehmen „Kiewpasstrans“ hat die Ausschreibung zum Erwerb von 40 Niederflur-Trolleybussen, deren Gesamtkosten 1 Milliarde UAH übersteigen (25,2 Millionen UAH pro Stück), abgesagt. Diese Informationen wurden im System Prozorro veröffentlicht. Details zur Absage wurden von Liga.net bekannt gegeben.
Warum die Ausschreibung für neue Trolleybusse abgesagt wurde
Im Protokoll der Absage wurde vermerkt, dass der Leiter des Dienstes für die Instandhaltung der Fahrzeuginfrastruktur am 10. Oktober über die Notwendigkeit informiert hat, Änderungen an den technischen Anforderungen der Ausschreibungsunterlagen vorzunehmen, was die erwarteten Kosten der Beschaffung beeinflussen wird. Da es im Prozorro-System unmöglich ist, den Betrag während der Auktion zu ändern, war Kiewpasstrans gezwungen, das Verfahren vollständig zu stoppen.
Das Magazin „Personenverkehr“ weist darauf hin, dass der ursprüngliche Preis der Ausschreibung 20–25% höher war im Vergleich zu ähnlichen Beschaffungen von Trolleybussen mit autonomem Antrieb in Mykolajiw, Kremenchuk oder Iwano-Frankiwsk. Dies könnte ebenfalls Einfluss auf die Entscheidung zur Absage genommen haben.
Wie viele Trolleybusse gibt es 2025 in Kiew
Derzeit fahren täglich zwischen 240 und 255 Trolleybusse auf den Straßen Kiews, darunter:
- 142 Zweiteiler „Bohdan-T901“;
- 115 Einheiten „Bohdan-T701“.
Eine neue Beschaffung könnte nach Überprüfung der technischen Anforderungen und der Kosten der Fahrzeuge genehmigt werden. Diese Lösung ist wichtig für die Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in der Hauptstadt.
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