Kiewer Blogger erhielt eine Geldstrafe von 34.000 für Videos in Polizeiuniform.

Kiewer Blogger erhielt eine Geldstrafe von 34.000 für Videos in Polizeiuniform
Kiewer Blogger erhielt eine Geldstrafe von 34.000 für Videos in Polizeiuniform

Nach Angaben von ТСН: Kiewer Strafverfolgungsbehörden haben einen 36-jährigen Einwohner der Hauptstadt entdeckt, der unter Verwendung von obszöner Sprache unterhaltsame Videos in Polizeiuniform drehte. Jetzt muss der Mann, der von Internetberühmtheit träumte, eine hohe Geldstrafe zahlen.

Bei der Überprüfung sozialer Netzwerke stießen die Kiewer Polizeibeamten auf ein Video, in dem ein Mann in Polizeiuniform das Verhalten von Strafverfolgungsbehörden parodiert und dreistes Verhalten mit obszöner Sprache zeigt. Dieses Video wurde schnell auf einer der Plattformen populär und löste öffentliche Resonanz aus.

Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Profil, auf dem dieses Video veröffentlicht wurde, einem Mann gehört, der es zur Werbung für Elektronikreparaturdienste nutzt.

Die Strafverfolgungsbehörden identifizierten gemeinsam mit Spezialisten für kriminaltechnische Analyse schnell den Autor des Videos, der sich als 36-jähriger Bewohner von Kiew herausstellte und nicht mit der Nationalpolizei der Ukraine verbunden ist.

Er gestand, dass er solchen Inhalt aus dem Wunsch nach Internetberühmtheit drehte und die möglichen rechtlichen Folgen seines Handelns nicht berücksichtigte.

Die Polizei zog den Mann wegen unerlaubter Verwendung von Merkmalen der Zugehörigkeit zur Nationalpolizei zur administrativen Verantwortung. Für diesen Verstoß droht ihm eine Geldstrafe von bis zu 34.000 UAH.

„Die Polizei von Kiew betont: Die Verwendung von Polizeiuniformen, Symbolik oder die Imitation von Diensthandlungen durch Personen, die keine Polizeibeamten sind, ist rechtswidrig. Für solche Handlungen ist gemäß der geltenden Gesetzgebung der Ukraine die Verantwortung vorgesehen“, betonten die Strafverfolgungsbehörden.

Zuvor hatte die Polizei von Kiew auch eine Gruppe von Bloggern entlarvt, die gefälschte Videos mit Imitationen von Dokumentenkontrollen und Festnahmen in Polizeiuniform drehte. Die Strafverfolgungsbehörden entdeckten etwa 10 solcher Videos, die die Arbeit der Behörden diskreditierten, und stellten schnell die Identität der „Schauspieler“ fest, die keinerlei Verbindung zum Dienst hatten.

Diese Situation ist ein weiteres Signal für soziale Netzwerke, dass Inhalte, die nicht den Normen von Ethik und Ordnung entsprechen, ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen können. Die Strafverfolgungsbehörden betonen weiterhin die Bedeutung der Einhaltung der Gesetzgebung im Internet, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden.


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