In Kiew wurde der Strom für alle Verbraucher wiederhergestellt: Wie die Energieversorger die Folgen der Angriffe bewältigen.

In Kiew wurde der Strom für alle Verbraucher wiederhergestellt: Wie die Energieversorger die Folgen der Angriffe bewältigen
In Kiew wurde der Strom für alle Verbraucher wiederhergestellt: Wie die Energieversorger die Folgen der Angriffe bewältigen

Nach Angaben von ТСН: In Kiew wurde die Stromversorgung für alle Verbraucher wiederhergestellt.

Darüber berichtete der stellvertretende Minister für Energie der Ukraine, Mykola Kolisnyk, im nationalen Telemarathon.

Laut seinen Angaben führen die Energieversorger weiterhin Wiederherstellungsarbeiten durch und gehen schrittweise von Notabschaltungen zu planmäßigen stündlichen Zeitplänen über.

Herr Kolisnyk betonte, dass die Energiesystem der Ukraine trotz der Folgen massiver russischer Angriffe und schwieriger Wetterbedingungen vereint, integral bleibt und parallel mit dem europäischen Energiesystem (ENTSO-E) arbeitet.

Er wies auch darauf hin, dass das Systemgleichgewicht durch eigene Erzeugung, den Import von Elektrizität und Maßnahmen zur Verbrauchseinschränkung gewährleistet wird.

„In der Hauptstadt haben die Energieversorger innerhalb eines Tages die Stromversorgung für 648.000 Abonnenten wiederhergestellt. In der Region Kiew wurde das Licht für 313.000 Familien zurückgebracht. Davon wurden 90.000 aufgrund von Kampfhandlungen ohne Strom gelassen, weitere 223.000 wegen schwieriger Wetterbedingungen. Am Abend waren immer noch etwa 60.000 Verbraucher ohne Stromversorgung“, bemerkte er.

In welchen Regionen die Situation am schwierigsten ist

Nach dem massiven Angriff in der Nacht bleibt die Situation in Dnipropetrowsk kompliziert – dort sind derzeit 53.000 Abonnenten ohne Strom.

Dank der Notfall- und Wiederherstellungsarbeiten konnten am Tag über 40.000 Verbraucher versorgt werden.

„Die Situation bleibt am schwierigsten in den frontnahen und grenznahen Regionen zu Russland, insbesondere in der Donbass-Region, wo aufgrund ständiger feindlicher Angriffe auf die Übertragungs- und Verteilernetze Notabschaltungen angewandt werden“, fügte der stellvertretende Minister hinzu.

Wie das Wetter Einfluss hat

Mykola Kolisnyk wies darauf hin, dass das Wetter erheblichen Einfluss auf die Arbeit des Energiesystems hat. Eisregen, nasser Schnee, Glätte und starke Windböen führten zu Ausfällen von Stromleitungen und weiteren Abschaltungen.

Stand 16:00 Uhr waren aufgrund des schlechten Wetters 366 Ortschaften in mehreren Regionen ganz oder teilweise ohne Stromversorgung, am meisten in der Region Kiew und Tschernihiw.

Zur Erinnerung: Der Direktor des Zentrums für Energieforschung, Oleksandr Kharchenko, betonte zuvor, dass der winterliche Unwetter die Situation im Energiesystem der Ukraine, das unter Angriffen der russischen Armee leidet, erschwert. Die verheerendsten Faktoren waren Schneestürme und nasser Schnee, die zu Ausfällen von Stromleitungen führen.

Die Wiederherstellung der Stromversorgung wurde zu einer wichtigen Nachricht für die Einwohner der Hauptstadt und der umliegenden Regionen, insbesondere bei widrigen Wetterbedingungen. Die Fortsetzung der Wiederherstellungsarbeiten unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Energiesystems, was insbesondere vor dem Hintergrund militärischer Bedrohungen von Bedeutung ist. Die Hoffnung auf eine weitere Stabilisierung der Energieversorgung bleibt, da die Energieversorger aktiv daran arbeiten, die Folgen sowohl von Kampfhandlungen als auch von Wetterbedingungen zu beseitigen.


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