Kiews Heizkrise: 3000 Wohnhäuser frieren nach Infrastrukturangriffen.

Kiews Heizkrise: 3000 Wohnhäuser frieren nach Infrastrukturangriffen
Kiews Heizkrise: 3000 Wohnhäuser frieren nach Infrastrukturangriffen

Kältealarm in der Hauptstadt: Tausende Wohnungen ohne Heizung

Nach Angaben von TSN.ua: Am 21. Januar 2023 sind in Kiew etwa 3.000 Mehrfamilienhäuser weiterhin ohne Heizung, nachdem die Energieinfrastruktur beschädigt wurde. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, dass die Stadtwerke in der Nacht zum 21. Januar immerhin 270 Gebäude wieder an das Wärmenetz anschließen konnten. Die anhaltenden Angriffe auf kritische Infrastruktur stellen die Stadt vor immense Herausforderungen.

Energiekrise verschärft sich

Die Lage in der Hauptstadt spitzt sich zu, da etwa 60 % Kiews infolge russischer Angriffe auch ohne Stromversorgung sind. Insgesamt sind rund 4.000 Gebäude in der Stadt von der Zentralheizung abgeschnitten. Die kommunalen Dienste arbeiten unter Hochdruck daran, die Wärmeversorgung für die Einwohner wiederherzustellen.

Der Heizungsausfall mitten im Winter bei frostigen Temperaturen bedeutet für die Bewohner eine extreme Belastung. Die fortgesetzten Attacken auf die ukrainische Energieinfrastruktur offenbaren die Verletzlichkeit der Versorgungssysteme, was zu weiteren sozialen und wirtschaftlichen Folgen führen könnte.

'Die Behörden appellieren an die Bevölkerung, in dieser Notsituation vorsichtig zu sein und auf alternative Wärmequellen zurückzugreifen.' Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew

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