Nach massiven Angriffen: So erhalten Bewohner des linken Kiewer Ufers Hilfe.
Hilfsangebote für die betroffene Bevölkerung
Nach Angaben von TSN.ua: Ein massiver russischer Angriff in der Nacht zum 3. Februar hat die Energieinfrastruktur Kiews schwer getroffen. Bei dem Angriff setzte Russland 412 Drohnen sowie eine große Anzahl Raketen ein. Die ukrainische Luftabwehr konnte 450 Ziele abfangen oder unterdrücken, darunter 38 Raketen und 412 Drohnen. Die Luftalarmsirenen in Kiew heulten dabei 7 Stunden und 20 Minuten lang – von 00:24 Uhr bis 7:44 Uhr. Besonders gravierend sind die Folgen für die Versorgung mit Wärme und Strom auf dem linken Dnepr-Ufer.
In den Stadtteilen Darnyzkyj und Dniprovskyj ist die Heizversorgung komplett ausgefallen. Über 1000 Wohnhäuser in der Hauptstadt sind ohne Wärme, Teile des linken Ufers zudem ohne Strom. Für die betroffenen Bewohner wurden daher 11 Notunterkünfte eingerichtet, die mit den notwendigen Ressourcen ausgestattet sind. Solche Angriffe auf die Zivilinfrastruktur zeigen die prekäre Lage der Bevölkerung im Kriegswinter.
Standorte der Notunterkünfte
- Wul. Myloslavska, 7 (Schule Nr. 293)
- Wul. Sakrewskoho, 11a, 35b, 65a (Schulen Nr. 251, 238, 282)
- Prosp. Tscherwonoji Kalyny, 3h (Schule Nr. 275)
- Wul. Balzaka, 8h (Schule Nr. 264)
- Wul. Serha Lyfarja, 19b (Schule Nr. 263)
- Wul. Liskivska, 4a, 7a (Schulen Nr. 306, 313)
- Wul. Ekster, 6 (Schule Nr. 294)
- Wul. Budyschanska, 8 (Schule Nr. 320)
Kiews Bürgermeister Maksym Bachmatow betonte, dass es wichtig sei, in den Schulen echte Camps für Tausende Menschen einzurichten, da ein Transport der Bevölkerung unter diesen Bedingungen in andere Regionen unmöglich sei.
Die Bewohner des linken Ufers werden aufgefordert, sich bei Bedarf an diese Notunterkünfte zu wenden, um dort Hilfe und Unterstützung zu erhalten. Die Situation verdeutlicht die Verletzlichkeit der kritischen Infrastruktur in Kriegszeiten und unterstreicht die Notwendigkeit eines wirksamen Schutzes vor Luftangriffen. Die Stadtverwaltung ergreift Maßnahmen, doch ein längerer Ausfall von Heizung und Strom stellt gerade im Winter eine extreme Belastung für die Menschen dar.
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