Kiew schaltet ab: Ab 16. Januar brennt nur noch jeder zweite Straßenlaterne.
Energiekrise zwingt Kiew zu drastischen Sparmaßnahmen
Nach Angaben von TSN.ua: Angesichts des kritischen Zustands des Energiesystems nach feindlichen Angriffen führt die ukrainische Hauptstadt einen strengen Sparkurs für die Außenbeleuchtung ein. Ab dem 16. Januar gelten neue Einschränkungen, die die Beleuchtungsstärke auf Straßen und Gehwegen auf nur noch 20 Prozent der ursprünglichen Leistung reduzieren. Wo eine technische Dimmung nicht möglich ist, wird künftig nur jede zweite Laterne in Betrieb sein. Diese Maßnahmen sind eine direkte Folge der massiven Schäden an der nationalen Energieinfrastruktur.
Licht aus für Fassaden und Werbetafeln
Die Stadtratsverteidigung hat beschlossen, dass die architektonische und dekorative Anstrahlung von Gebäuden vollständig untersagt ist. Das Verbot betrifft nicht nur private Haushalte, sondern auch die Wirtschaft: Die Beleuchtung von Fassaden, Werbe- und Informationsschildern von Unternehmen ist nicht mehr erlaubt. Parallel dazu sind in der Stadt etwa 300 Mehrfamilienhäuser weiterhin ohne Heizung.
Die Stadtverwaltung rief die Einwohner eindringlich zu einem sparsamen Umgang mit Strom auf. Ein verantwortungsvolles Verbrauchsverhalten helfe, Überlastungen des Netzes zu vermeiden und Reparaturen zu beschleunigen. Die drastische Reduzierung der Beleuchtung ist in der aktuellen Lage ein notwendiger Schritt, um die Stabilität des Energiesystems zu gewährleisten.
Die in Kiew eingeführten Beleuchtungsbeschränkungen sind eine Reaktion auf die prekäre Lage im Energiesektor, die durch die Kriegshandlungen verursacht wurde. — Quelle unbekannt
Die Energieeinsparung hat oberste Priorität, um unter den knappen Ressourcen eine Grundversorgung aufrechtzuerhalten. Diese Maßnahmen spiegeln zudem einen landesweiten Trend wider, Energie zu sparen, solange der Konflikt andauert und die Infrastruktur des Landes belastet.
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