Kiews Resilienzplan steht – doch die Finanzierungslücke bleibt: Stadt fordert mehr Geld vom Staat.

Kiews Resilienzplan steht – doch die Finanzierungslücke bleibt: Stadt fordert mehr Geld vom Staat
Kiews Resilienzplan steht – doch die Finanzierungslücke bleibt: Stadt fordert mehr Geld vom Staat

Kiews Fahrplan für Krisenfestigkeit

Nach Angaben von Novyny.live: Die ukrainische Hauptstadt hat einen mehrjährigen Resilienzplan verabschiedet, dessen Umsetzung jedoch am Geld hängt. Um die nötigen Mittel freizumachen, müssten andere Ausgaben gekürzt werden – und der Staat müsste sich finanziell beteiligen. Der Stadtrat von Kiew gab dem Plan am 10. März grünes Licht; er ist auf drei Jahre angelegt. Vitali Nestor wies jedoch darauf hin, dass ein Teil der Finanzierung umgeschichtet werden müsse, um die Maßnahmen umsetzen zu können.

Der Kiewer Haushalt für das Jahr 2026 beläuft sich auf rund 106 Milliarden Griwna. Nestor brachte zudem ein Moratorium für Neubauten in der Hauptstadt ins Spiel. Hintergrund dieser Forderung ist der dringende Bedarf, Ressourcen auf die Vorbereitung der nächsten Heizperiode und die Stärkung der städtischen Widerstandsfähigkeit zu konzentrieren.

Geldquellen und staatliche Hilfe

In seiner Rede betonte Nestor, dass Kiew zwei Optionen vorschlage: entweder zusätzliche Finanzhilfen vom Staat zu erhalten oder einen Teil der Einkommensteuer an die Stadt zurückzugeben. Diese Forderung bleibt drängend, denn ohne ausreichende Mittel gerate die Umsetzung des Resilienzplans in Gefahr.

Die Stadtverwaltung arbeitet demnach weiter daran, die Hauptstadt krisenfester zu machen und auf künftige Herausforderungen vorzubereiten. Für den Erfolg dieser Vorhaben sei die Unterstützung des Zentralstaats jedoch unverzichtbar. Der verabschiedete Resilienzplan markiert einen wichtigen Schritt für Kiew in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und wachsender klimatischer sowie energetischer Risiken. Bleibt die Finanzierung aus, könnte dies die Funktionsfähigkeit der Metropole beeinträchtigen – insbesondere ihre Bereitschaft für die kommenden Wintermonate. Deshalb gewinnt die Forderung nach einer Kofinanzierung aus dem Staatshaushalt zunehmend an Dringlichkeit.


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