Kiews Straßenbau: So funktioniert die Winterreparatur mit Kaltasphalt.
Schlaglochbeseitigung in der kalten Jahreszeit
Nach Angaben von TSN.ua: Bei frostigen minus 6 Grad Celsius haben Kiewer Straßenbauer auf der Lewka Lukjanenko-Straße Schlaglöcher gefüllt. Anders als bei Sommerarbeiten wurden vor der Reparatur weder Schnee noch das winterliche Streugut aus Sand und Salz entfernt. Möglich macht dies der Einsatz von speziellem Kaltasphalt, der auch bei niedrigen Temperaturen und auf feuchtem Untergrund verarbeitet werden kann.
Wie das Departement für Verkehrsinfrastruktur mitteilte, war eine schnelle Reaktion nötig, da sich die Schäden in der Fahrbahn sonst rasch hätten vergrößern können. Der Kaltasphalt stellt dabei eine Übergangslösung dar – kein dauerhafter Ersatz für eine Grundsanierung, aber ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit in den Wintermonaten. Diese Methode ist besonders in Regionen mit langen Frostperioden verbreitet.
So wird der Frostasphalt verlegt
Nach dem Einfüllen in die vorbereitete Stelle wird das Kaltasphalt-Gemisch mit einer Rüttelplatte verdichtet. Dieses Verfahren sorgt für den notwendigen Halt zwischen dem neuen Material und dem bestehenden Belag, sodass die reparierte Fläche dem Druck des rollenden Verkehrs standhalten kann. Die Sicherheit auf winterlichen Straßen hängt maßgeblich von solchen stabilen Übergangslösungen ab.
Die Instandhaltung der Fahrbahnen im Winter ist eine wichtige Maßnahme für die Verkehrssicherheit. Die Nutzung von Kaltasphalt ermöglicht es, dringende Reparaturen auch unter widrigen Bedingungen durchzuführen und Gefahrenstellen schnell zu entschärfen. Allerdings handelt es sich dabei in der Regel um Provisorien; bei besserem Wetter sind oft nachträgliche, dauerhafte Sanierungsarbeiten erforderlich.
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