Ukrainische Soldaten gezielt vergiftet: Russische Drahtzieher rekrutieren junge Frauen für Auftragsmorde.
Sechs Tote durch Methadon-Vergiftung: Wie russische Agenten junge Ukrainerinnen als Killer einsetzen
Nach Angaben von Novyny.live: Seit Jahresbeginn 2026 haben ukrainische Sicherheitsbehörden sechs Auftragsmorde an Soldaten der Streitkräfte registriert, die nach einem perfiden Muster verübt wurden. Russische Hintermänner gewinnen gezielt junge Frauen – darunter Minderjährige – als Lockvögel. Diese mieten Wohnungen, laden die Soldaten ein und verabreichen ihnen tödliche Dosen Methadon. In einem Fall konnte die Polizei den Anschlag noch verhindern. Die Serie alarmiert Militär und Gesellschaft gleichermaßen.
Die Nationalpolizei bestätigt, dass alle sechs Taten nach demselben Schema abliefen. Besonders brisant: In Schytomyr wurde eine 17-Jährige festgenommen, die an der Ermordung eines Soldaten beteiligt war. In Charkow lockten zwei weitere Jugendliche die Opfer mit Versprechungen in die Falle – für ein Kopfgeld von bis zu 100.000 US-Dollar. Die Ermittler sehen eine wachsende Gefahr durch die Rekrutierung junger Menschen für kriminelle Netzwerke.
Generalstaatsanwalt bestätigt Zerschlagung eines kriminellen Rings
Bereits im Februar 2026 gelang es den Behörden, ein weitverzweigtes Netzwerk zu zerschlagen, wie Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko mitteilte. Polizeivertreter Iwan Wyhiwskyj betonte:
„Allein in den ersten Monaten 2026 haben wir sechs Auftragsmorde erfasst.“Er warnte eindringlich:
„Kein Geldbetrag rechtfertigt Mord – die Täter müssen mit schweren Strafen rechnen.“Zugleich appellierte er an Eltern, achtsam zu sein: „Die Täter sind oft sehr jung und lassen sich von schnellem Geld blenden. Die Folgen für ihr Leben sind verheerend.“
Die Vorfälle verdeutlichen eine neue Eskalationsstufe im hybriden Krieg gegen die Ukraine. Der Gegner setzt nicht nur auf militärische Mittel, sondern auch auf die Unterwanderung der Gesellschaft – mit gezielter Anwerbung von Jugendlichen als willige Vollstrecker. Die Sicherheitskräfte arbeiten weiter daran, solche Zellen aufzuspüren. Dennoch bleibt die Lage angespannt: Jeder weitere Fall könnte das Vertrauen in die öffentliche Sicherheit weiter erschüttern.
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