China hat für Russland ein Visumfreiheitsabkommen erhalten: Welche Konsequenzen hat das für Sibirien und den Fernen Osten?.

China hat für Russland ein Visumfreiheitsabkommen erhalten: Welche Konsequenzen hat das für Sibirien und den Fernen Osten?
China hat für Russland ein Visumfreiheitsabkommen erhalten: Welche Konsequenzen hat das für Sibirien und den Fernen Osten?

Die Russen haben visumfreien Zugang zu China erhalten

Nach Angaben von inkorr.com: Seit dem 15. September können Bürger Russlands China ohne Visum besuchen. Derzeit arbeitet Russland an der Umsetzung ähnlicher Bedingungen für Chinesen. Dies unterstreicht eine neue Phase der 'stillen Expansion'.

Das Visumfreiheitsabkommen für Russen ändert fast nichts: Auch zuvor konnte man ein Visum innerhalb weniger Tage beantragen. Für China wird dies jedoch einen strategischen Kanal für die 'heimliche' Migration nach Sibirien und in den Fernen Osten schaffen. In der Region bilden sich bereits chinesische Enklaven mit eigenen Schulen, Geschäften und Kulturen. Die Einheimischen werden dort nicht aufgenommen, selbst Holzfäller kommen aus China. Die Erlöse fließen zurück nach Peking.

Analysten prognostizieren, dass bis 2030 Hunderttausende chinesischer Migranten nach Sibirien ziehen könnten. Angesichts der demografischen Krise kann Russland seine Gebiete nicht effektiv besiedeln, sodass andere Staaten diese Gelegenheit nutzen. Dies deutet darauf hin, dass Moskau die Region nicht entwickelt, sondern sie Ausländern überlässt, wie Experten betonen.

Fazit: Jetzt haben die Russen die Möglichkeit, ohne Visum nach China zu reisen. Diese Entscheidung eröffnet einen strategischen Kanal für die 'heimliche' Migration chinesischer Staatsbürger nach Sibirien und in den Fernen Osten, was erhebliche Auswirkungen auf die demografische Situation und die Wirtschaft der Region haben könnte.


Lesen Sie auch

Werbung