China plant die elektrischen Türgriffe ab 2027 zu verbannen: Grund – tödliche Unfälle.
Nach Angaben von Korrespondent.net: China plant ab 2027 die verbot von elektrischen Schiebetürgriffen, die in modernen Elektrofahrzeugen, darunter Tesla- und BYD-Modelle, populär geworden sind. Diese Entscheidung wurde nach mehreren tödlichen Unfällen getroffen, bei denen Passagiere und Rettungsdienste aufgrund eines Stromausfalls nicht in der Lage waren, die Türen der Fahrzeuge nach Kollisionen zu öffnen.
Neue Anforderungen an Fahrzeuge
Nach den neuen Vorschriften müssen alle PKWs mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen mit innen- und außenliegenden Türgriffen mit mechanischem Antrieb ausgestattet sein. Diese Griffe müssen den Zugang zu den Türen gewährleisten, selbst wenn die Stromversorgung vollständig ausfällt oder die Karosserie schwer beschädigt ist. Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie in China hatte bereits Ende Dezember einen entsprechenden Änderungsentwurf veröffentlicht.
Verbesserungen für Rettungsdienste
Die neuen Regeln zielen darauf ab, die Arbeit der Rettungsdienste zu erleichtern, die zunehmend Schwierigkeiten haben, Verletzte nach Verkehrsunfällen aus Elektrofahrzeugen zu evakuieren. Elektrische oder Knopfgriffe werden nach einem Aufprall häufig blockiert, was den Zugang zum Fahrzeuginnenraum erheblich erschwert.
Tragödien auf den Straßen
Mehrere Tragödien haben Aufsehen erregt. Zum Beispiel starben am 13. Oktober in Chengdu mehrere Passagiere, weil Zeugen die Türen des Fahrzeugs nach einem Verkehrsunfall nicht öffnen konnten. Ein weiterer Unfall mit drei Todesfällen ereignete sich kürzlich in Tunlin. In beiden Fällen handelte es sich um die Elektro-Limousinen Xiaomi SU7 Ultra. Die internen mechanischen Griffe in diesen Fahrzeugen waren schwer erkennbar, und den Rettungskräften gelang es nicht, sie auch nach dem Zerbrechen der Fenster zu erreichen.
Globale Auswirkungen des Verbots
Das Verbot in China könnte ernsthafte Auswirkungen auf die Automobilindustrie weltweit haben. China hat bereits Japan überholt und ist der größte Autoexporteur geworden, daher wird das Verbot dieser Art von Griffen auf dem Binnenmarkt auch Veränderungen bei den Exportmodellen chinesischer Marken nach sich ziehen. Westliche Autohersteller, die Fahrzeuge nach China liefern, müssen ebenfalls ihre Designs an die neuen Standards anpassen, um die Produktion zu erleichtern und den Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden.
Somit könnte die Neuerung in China eine neue Etappe zur Gewährleistung der Sicherheit von Fahrzeugen darstellen, insbesondere im Falle von Unfällen. Es ist wichtig, dass solche Änderungen nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch erfolgreich in anderen Ländern umgesetzt werden, angesichts des wachsenden Einsatzes von Elektrofahrzeugen weltweit.
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