Großbritannien und Frankreich sind bereit, Truppen in der Ukraine zu stationieren: Wer wird sich noch beteiligen.
Nach Angaben von ТСН: Die Idee, eine "Koalition der Willigen" zu schaffen, die zur Gewährleistung der Sicherheit in der Ukraine beitragen soll, gewinnt an Dynamik. Großbritannien und Frankreich, die führenden Militärmächte Europas mit atomarem Arsenal, haben bereits eine Erklärung unterzeichnet, in der sie ihren Willen bekunden, ihre Truppen in der Ukraine im Falle eines Friedensabkommens zu stationieren.
Das Format der "Koalition der Willigen" ist nicht zufällig: Es ermöglicht den NATO-Staaten, gemeinsam zu handeln, jedoch ohne die offizielle Struktur von Allianz oder EU, was die Möglichkeit bietet, das Veto von Ländern wie Ungarn oder der Slowakei zu umgehen.
Die Medien haben analysiert, welche Partner bereit sind, entschlossene Schritte zu unternehmen und wer eine zurückhaltende Position einnimmt.
Wer ist "FÜR": Großbritannien, Frankreich, Spanien, Türkei
Großbritannien und Frankreich sind die Anführer dieses Prozesses. Nach dem Treffen der europäischen Führer am 6. Januar charakterisierte London die Initiative als "multinationale Kräfte".
Spanien hat ebenfalls Bereitschaft signalisiert. Der Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte:
"Wir sind bereit, den Frieden mit der Präsenz der spanischen Streitkräfte zu stärken. Wenn wir das in anderen Teilen der Welt getan haben, warum sollten wir das nicht in Europa tun?"
Die Türkei, die eine der größten Armeen in der NATO hat, ist bereit, an der Marine-Mission teilzunehmen. Der Außenminister Hakan Fidan betonte, dass die türkische Marine die Verantwortung für die Sicherheit im Schwarzen Meer übernehmen könnte.
Wer zögert: Finnland, Kanada, Australien
Die Position Finnlands bleibt ungewiss. Obwohl der Außenminister eine "eindeutige" Teilnahme angekündigt hat, schloss der Ministerpräsident eine Beteiligung an Kampfhandlungen aus, und Präsident Alexander Stubb stellte nach dem Treffen am 6. Januar fest, dass die Rolle des Landes noch definiert werden muss.
Kanada und Australien zeigen Unterstützung und Bereitschaft zur Diskussion, haben jedoch bisher nicht bestätigt, dass sie ihre Truppen entsenden werden.
Wer gegen die Stationierung von Truppen in der Ukraine ist
Einige wichtige Partner der Ukraine sind bereit, finanzielle und logistische Unterstützung anzubieten, jedoch nicht bereit, ihre Soldaten auf ukrainisches Gebiet zu entsenden.
Deutschland. Kanzler Friedrich Merz bemerkte, dass das Land an der Überwachung des Waffenstillstands teilnehmen kann, jedoch nur von den Territorien der benachbarten NATO-Länder.
"Deutschland wird weiterhin seinen Beitrag politisch, finanziell und militärisch leisten. Dies kann die Bereitstellung von Kräften in der Ukraine auf dem benachbarten NATO-Territorium nach einem Waffenstillstand umfassen"
Polen. Ministerpräsident Donald Tusk betonte, dass Warschau eine wichtige Rolle in der Logistik und Organisation spielt, aber die Entsendung polnischer Truppen direkt in die Ukraine nicht geplant ist.
Italien. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bestätigte die Unterstützung der Sicherheit der Ukraine, wies jedoch erneut darauf hin, dass Rom keine eigenen Truppen auf ukrainisches Gebiet stationieren wird.
Das benachbarte Rumänien plant ebenfalls nicht, seine Militärs in die Ukraine zu entsenden, ist jedoch bereit, die Sicherheit im Schwarzen Meer zu verstärken.
Belgien. Ministerpräsident Bart De Wever erklärte, dass das Land nach dem Ende der Kämpfe einen Teil der Friedenssicherung übernehmen wird, indem es Luft- und Seemöglichkeiten bereitstellt und auch die Ausbildung von Personal sichert.
Wir erinnern daran, dass Mark Rutte die Bereitschaft europäischer Länder bekräftigte, Truppen in die Ukraine zu entsenden. Der NATO-Generalsekretär nannte jedoch nicht, welche Länder dies tun könnten.
Diese Ereignisse spiegeln die Intensivierung internationaler Bemühungen wider, die Sicherheit in der Ukraine im Kontext des anhaltenden Konflikts zu stärken. Länder, die bereit sind zu kooperieren, sehen ihre Verantwortung in der Stabilisierung der Region, während die Vorsicht anderer Staaten die Komplexität der politischen Situation in Europa verdeutlicht. Dies zeigt die Bedeutung von Diplomatie und Zusammenarbeit zwischen den Ländern, um Frieden und Sicherheit auf dem Kontinent zu erreichen.
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