Kiewer Gipfel der Entschlossenen: Starmer verkündet Sanktionen und 500 Millionen für Luftabwehr.
Gipfeltreffen der "Koalition der Entschlossenen" in Kiew
Nach Angaben von Novyny.live: Am 24. Februar, dem vierten Jahrestag des groß angelegten Einmarsches der Russischen Föderation in die Ukraine, kamen in Kiew die Staats- und Regierungschefs von mehr als 30 Ländern zusammen. Zu den Teilnehmern gehörten der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der britische Premierminister Keir Starmer. Die Ko-Präsidentschaft der Zusammenkunft übernahmen der französische Präsident Emmanuel Macron und Keir Starmer.
In seiner Rede bezifferte Starmer die russischen Verluste auf eine halbe Million Menschen und stellte klar:
„Russland hat 500.000 Verluste erlitten, um lediglich 1% zusätzliches ukrainisches Territorium zu besetzen. Das ist nicht das Bild eines siegreichen Landes.“ - Keir Starmer
Der britische Regierungschef kündigte zudem das umfangreichste Sanktionspaket seines Landes seit 2022 an, das sich gegen mehr als 300 Energieunternehmen richtet. Weiterhin sagte Starmer eine Unterstützung in Höhe von 500 Millionen Pfund Sterling für die ukrainische Luftverteidigung über das PURL-Programm zu.
Deutschland stockt Militärhilfe auf
Bei dem Treffen wurde ebenfalls bekanntgegeben, dass Deutschland seine militärische Unterstützung für die Ukraine bis 2026 auf 11,5 Milliarden Euro erhöhen wird. Die Teilnehmer betonten die anhaltende Bedeutung der Hilfe für die Ukraine angesichts der fortdauernden Aggression. Keir Starmer machte in seiner Ansprache deutlich:
„Nur eine Person blockiert Fortschritte bei Verhandlungen – und das ist Putin.“ - Keir Starmer
Die internationalen Führungspersönlichkeiten reisten nach Kiew nicht nur, um aktuelle Fragen zu erörtern, sondern auch, um der gefallenen Verteidiger der Ukraine zu gedenken. Das Treffen markierte einen wichtigen Schritt in der internationalen Unterstützung für die Ukraine und demonstrierte die Geschlossenheit im Widerstand gegen die Aggression.
Der Gipfel in der ukrainischen Hauptstadt unterstreicht die wachsende internationale Solidarität mit der Ukraine im anhaltenden Konflikt. Die abgestimmten Anstrengungen der Verbündeten zielen darauf ab, dem russischen Angriffskrieg entschlossen entgegenzutreten. Die Aussagen zu den hohen russischen Verlusten und die neuen Sanktionen zeigen den festen Willen der Partner, die Ukraine weiterhin umfassend – militärisch und humanitär – zu unterstützen. Das Gedenken an die Gefallenen erinnert zugleich an die enormen menschlichen Kosten dieses Krieges und die Bedeutung ihres Opfers für den Kampf um die Unabhängigkeit des Landes.
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