Trump ändert seine Strategie gegenüber Putin: Warum der Frieden mit der Ukraine erneut verzögert wird.

Trump ändert seine Strategie gegenüber Putin: Warum der Frieden mit der Ukraine erneut verzögert wird
Trump ändert seine Strategie gegenüber Putin: Warum der Frieden mit der Ukraine erneut verzögert wird

Nach Angaben von ТСН: Der US-Präsident Donald Trump ändert radikal seine Politik gegenüber dem Kreml und wechselt von dem versprochenen "schnellen Frieden innerhalb von 24 Stunden" zu einer offenen und demonstrativen Anwendung von Gewalt.

Darauf verweist der Politologe Wadim Denisjenko in seinen Überlegungen auf Facebook.

Das Signal, das Putin „geschluckt“ hat

Die letzten Schritte der Trump-Administration deuten auf das Ende der Phase der "Ermutigung" für Moskau hin. Der Befehl zum Festhalten von zwei mit Russland verbundenen Schiffen stellte eine direkte Prüfung des Kremls dar.

“Trump hat die Intensität erhöht, im Wissen, dass Putin nicht reagieren wird. Und Putin hat geschwiegen. Offenbar haben sie Trump erklärt: Der Diktator führt ihn einfach an der Nase herum, und eine Fortsetzung der sanften Politik würde nur die Zustimmungswerte des US-Präsidenten sinken lassen.”

Denisjenko ist der Meinung, dass Trump sich in einer "Win-Win"-Situation befindet:

  1. Wenn Putin Angst hat - wird Trump zum "Friedensstifter Europas".

  2. Wenn Putin keine Zugeständnisse macht - wird Trump als Kämpfer gegen Autokratien auftreten.

Gesetzesentwurf von Lindsay Graham: wirtschaftliche Schlinge für Öl

Ein bedeutendes Druckmittel war der Gesetzesentwurf des Senators Lindsay Graham, der die Unterstützung von Trump erhielt. Dieses Gesetz sieht strenge Sanktionen gegen Länder vor, die weiterhin russisches Öl kaufen.

Warum der Frieden erneut verzögert wird?

Trotz aktiver Maßnahmen Washingtons sollte man nicht auf ein schnelles Ende des Krieges hoffen. Denisjenko hebt mehrere Gründe hervor:

  • Erwartungstaktik: Putin hat sich "versteckt" und wartet, ob Trump den Mut hat, den Druck aufrechtzuerhalten.

  • Fehlende Trumpfkarte: Trump hat bisher keine effektiven Instrumente, um den Kreml zum Verzicht auf seine Ansprüche zu bewegen.

  • Chinesischer Faktor: Die USA berühren bisher keine chinesischen Schiffe und versuchen zunächst, Russland von Indien und Brasilien zu isolieren.

“Ein schneller Frieden ist nahezu unmöglich. Trump wird Putin anbieten, in ein paar Monaten zu Verhandlungen zurückzukehren, aber ob er dies annehmen wird, hängt vom Schmerzgrad der neuen Sanktionen ab.”

Der Analyst ist der Meinung, dass das eigentliche "Spiel um die Essenz" zwischen den USA und China, das die Zukunft Russlands erheblich beeinflussen könnte, näher an April beginnen wird, wenn das Treffen der Führer beider Supermächte geplant ist.

Wir erinnern daran, dass die USA einen unter russischer Flagge fahrenden Öltanker beschlagnahmt haben. Das Schiff, bekannt als Bella-1, versuchte, der Seeblockade durch US-Sanktionsschiffe zu entkommen und sich dem Versuch der US-Küstenwache zu entziehen, es zu besteigen.

Diese Ereignisse zeigen, dass die politische Situation zwischen den USA und Russland immer angespannter wird. Mit der Verschärfung der Sanktionen und der Demonstration von Stärke versucht Washington offensichtlich, die Dynamik in den Beziehungen zu Moskau zu verändern. Das Verhalten des Kremls unter den neuen Herausforderungen könnte die weiteren Schritte und Taktiken beider Seiten in naher Zukunft bestimmen.


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