Ehemaliger TCK-Mitarbeiter nennt den schrecklichsten Job, den seine Kollegen vermieden haben.
Oleksandr Mattsko, Kriegsveteran, erzählte in einem Interview, dass die politische Führung ein Versagen bei der Mobilisierung zugelassen hat. Er stellte fest, dass Angriffe auf Militärs und deren Schändung immer häufiger werden, während die Polizei selten die Täter festnimmt. Mattsko behauptet, dass dies alles aufgrund des ungerechten Drucks auf den Dienst zur Verteidigung der territoriale Integrität des Landes (TCK) geschieht.
Er erkennt jedoch auch an, dass es in den Rekrutierungsämtern Übertreibungen gibt, aber nicht in dem Maße, wie es in sozialen Medien dargestellt wird. Der Veteran fügte hinzu, dass viele verbreitete Videos über 'Busifizierung' der Realität nicht entsprechen. Gleichzeitig stellte Mattsko fest, dass verwundete Soldaten versuchen, eine Invalidität zu beantragen und aus dem Dienst bei TCK entlassen zu werden, da das Gehalt unzureichend ist und der moralische Druck groß ist.
Oleksandr Mattsko ist selbst ein verwundeter Veteran, der während der Kämpfe um Isjum schwere Verletzungen erlitten hat. Nach einer langen Behandlung erhielt er die zweite Invaliditätsgruppe und wurde ins Rekrutierungsamt versetzt.
Vom Dienst entlassen, zog Mattsko nach Deutschland, wo sich seine Familie befindet. Er leistet freiwillige Arbeit, indem er Autos für die ukrainischen Streitkräfte aus Europa in die Ukraine überführt.
Der Vorfall, der den ersten Fall brutaler Missachtung von Bürgern gegenüber Veteranen des TCK darstellt, rief eine Reaktion der Regierung hervor. Jetzt werden Patrouillenpolizisten die Militärs während der Zustellung der Einberufungsbescheide begleiten.
Lesen Sie auch
- Skandal in Odessa: Ukrainisches Verteidigungsministerium leitet Überprüfung aller Militärverwaltungsstellen ein
- Herausfordernde Entscheidungen des Entwurfsausschusses in der Ukraine erfordern einen separaten Gerichtsantrag zur Stoppung der Durchsetzung
- Gedenkkreuz in Rudnyk abgerissen: Dreizack entfernt – Namenstafel sorgte für Kontroverse
- Finanzhilfe für Kriegsbetroffene: 10.800 Griwna pro Familienmitglied in vier Gebieten
- Auch mit Freistellung: Wehrpflichtige müssen persönlich bei den Militärbehörden erscheinen
- Der Pensionsfonds kann das Gehaltszertifikat vor 2000 anfordern: Wer ist betroffen

