Ex-Energieminister Galuschtschenko: 200 Millionen Hrywnja Kaution – Berufung angekündigt.
Gericht setzt hohe Sicherheitsleistung fest
Nach Angaben von Novyny.live: Das Gericht hat für den ehemaligen Energieminister Herman Galuschtschenko eine Kaution in Höhe von 200 Millionen Hrywnja festgesetzt. Dies teilte Dmitro Scheremet am 17. Februar mit. Galuschtschenko hat jedoch erklärt, dass er nicht vorhat, die geforderte Summe aufzubringen. Zuvor hatte er sich lediglich bereiterklärt, eine Sicherheitsleistung von 30 Millionen Hrywnja zu zahlen.
Berufung als nächster Schritt
Der ehemalige Minister reagierte auf die Höhe der Kaution mit deutlichen Worten:
„Ich werde Geld für Anwälte sammeln, damit sie Berufung einlegen“ – Herman Galuschtschenko
Damit macht er unmissverständlich klar, dass er das Urteil anfechten wird. Die Lage bleibt für Galuschtschenko also angespannt, während er juristische Schritte vorbereitet.
Der Fall unterstreicht die Komplexität justizieller Verfahren in der Ukraine, insbesondere bei Ermittlungen gegen hochrangige Staatsbedienstete. Eine derart hohe Kaution signalisiert die Ernsthaftigkeit der Vorwürfe seitens der Strafverfolgungsbehörden. Die angekündigte Berufung könnte den Prozess zwar verlängern, zeigt aber auch den entschlossenen Willen des Angeklagten, vor Gericht für seine Interessen zu kämpfen. Solche Verfahren werden in der Ukraine oft besonders aufmerksam verfolgt.
Lesen Sie auch
- Neue Initiative: Deutsche Minister wollen Ukraine-Hilfen von der Schuldenbremse ausnehmen
- Ukrainische Streitkräfte attackieren russische Treibstofflager und Tankschiffe – ein Überblick
- Verfassungstreue oder Personalwechsel: Welche Richtung schlägt die Ukraine ein?
- Nach massivem Raketenangriff auf Kiew: Minister fordert sofortiges Handeln gegen Russland
- Nach massivem Angriff auf Kiew: Außenminister Sybiha fordert mehr Druck auf Russland
- Schwerer ballistischer Angriff auf Kiew: Ein Toter und 16 Verletzte

