Neue Mobilisierungswelle in Sicht: Kommandeur der „Achilles“-Einheit zu russischen und belarussischen Plänen.

Neue Mobilisierungswelle in Sicht: Kommandeur der „Achilles“-Einheit zu russischen und belarussischen Plänen
Neue Mobilisierungswelle in Sicht: Kommandeur der „Achilles“-Einheit zu russischen und belarussischen Plänen

Lage an der Front

Nach Angaben von Espreso.tv: Der Kommandeur der 429. Brigade unbemannter Systeme „Achilles“, Jurij Fedorenko, hat Einblicke in die aktuelle Frontlage gegeben – insbesondere in der Region Tschernihiw – und über die Mobilmachungsaktivitäten in Russland und Belarus berichtet. Fedorenko zufolge erfüllen die ukrainischen Verteidigungskräfte seit fünf Monaten die Aufgaben, die ihnen vom Verteidigungsminister, dem Oberbefehlshaber sowie auf Grundlage der Beschlüsse des Hauptquartiers und des ukrainischen Präsidenten übertragen wurden.

Fedorenko betonte, dass Russland nicht genügend Soldaten für offensive Operationen an der Front habe. Gleichzeitig führe die Russische Föderation eine Erfassung aller Wehrpflichtigen durch, was auf die Vorbereitung einer Zwangsmobilisierung hindeute. Die Lage werde zusätzlich dadurch erschwert, dass Belarus auf Betreiben von Russlands Präsident Wladimir Putin in den Krieg hineingezogen werden könnte.

Russische Propaganda und ukrainische Erfolge

Der Brigadekommandeur hob hervor, dass die russische Propaganda bereits seit drei Monaten über Mala Tokmatschka berichte – obwohl dieses Gebiet weiterhin unter der Kontrolle der ukrainischen Verteidigungskräfte stehe.

„Mala Tokmatschka steht unter der Kontrolle der ukrainischen Verteidigungskräfte, doch Russland erzählt bereits seit drei Monaten, es hätte den Ort eingenommen.“ Jurij Fedorenko

Er erklärte zudem: „Putins Endziel ist die Vernichtung der ukrainischen Staatlichkeit.“ Fedorenko fügte hinzu, dass die ukrainischen Verteidigungskräfte in diesem Zeitraum pro Monat mehr Gegner ausschalteten, als Russland neu in den Dienst stellen könne.

„Unsere Verteidigungskräfte vernichten seit fünf Monaten – gemessen an einem Monat – mehr, als Russland in den Dienst stellen kann.“ Jurij Fedorenko

Die Frontlage bleibt also angespannt: Russland betreibt aktive Mobilmachung, und von Belarus geht eine zusätzliche Bedrohung aus. Zugleich setzen die ukrainischen Streitkräfte ihre Aufgaben unter den Bedingungen eines Informationskrieges und militärischer Auseinandersetzungen fort.

Fedorenkos Aussagen unterstreichen die angespannte Situation an der Front und die Bedeutung der russischen Mobilmachungsmaßnahmen. Die Erfassung der Wehrpflichtigen in Russland könnte auf die Vorbereitung neuer Militäroperationen hindeuten, was zusätzliche Herausforderungen für die ukrainischen Kräfte schafft. Gleichzeitig zeigt die anhaltende Kontrolle über Gebiete wie Mala Tokmatschka die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Verteidigungslinien – trotz gegnerischer Propaganda und Drucks.


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