Bataillonskommandant warnt: Mobilisierte sind nicht kampfbereit.
Ein Kommandant äußert ernste Bedenken
Nach Angaben von TSN.ua: In einem exklusiven Gespräch mit der TSN-Sonderkorrespondentin Yuliia Kyrienko hat der Kommandeur des ersten Sturmbataillons 'Dmytro Kozjubajlo', mit dem Rufnamen 'Majak', alarmierende Einschätzungen geteilt. Seine Kernaussage ist deutlich:
„Die Menschen sind im Moment, offen gesagt, nicht auf den Krieg vorbereitet“, so der Offizier.
Der Kommandant wertet diesen Zustand als schwerwiegendes Problem, das er vor allem der Informationslage zuschreibt. In dem Interview wurde auch das Jahr 2022 erwähnt, als die massenhafte Mobilisierung begann. Diese Phase war zwar entscheidend für den Aufbau der Verteidigungsfähigkeit des Landes, doch nach Ansicht des Kommandanten fehlt es nun an der notwendigen Ausbildung und der mentalen Vorbereitung der einberufenen Soldaten. Die Aussagen verdeutlichen die Kluft zwischen der dringenden Notwendigkeit an der Front und der Realität der Ausbildung im Hinterland.
Der Ruf nach besserer Ausbildung wird lauter
Die Kritik des Frontoffiziers unterstreicht, wie existenziell eine qualitativ hochwertige Vorbereitung der Mobilisierten ist. Deren Einsatzfähigkeit ist für die Wirksamkeit der gesamten Landesverteidigung von kritischer Bedeutung. Angesichts des andauernden Krieges gewinnt die Forderung nach einer systematischen und realistischen Ausbildung neue Dringlichkeit – eine Aufgabe, die staatliche Stellen und die Gesellschaft gleichermaßen fordert.
Das vollständige Interview ist auf dem YouTube-Kanal von TSN abrufbar, wo die detaillierten Ansichten des Bataillonskommandanten nachzuhören sind.
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