Krim steuert auf Abriegelung zu: Ukraine zerstört sämtliche Nachschubwege.

Krim steuert auf Abriegelung zu: Ukraine zerstört sämtliche Nachschubwege
Krim steuert auf Abriegelung zu: Ukraine zerstört sämtliche Nachschubwege

Lage auf der Halbinsel

Nach Angaben von UATV: Die Krim gerät zunehmend unter Druck. Grund sind Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Versorgungsinfrastruktur, besonders bei Treibstoff und Strom. Laut Refat Tschubarow, dem Vorsitzenden des Krimtatarischen Medschlis, spitzt sich die Lage zu. Er rechnet mit einem massiven Angriff auf die bereits beschädigte Kertsch-Brücke, die derzeit nur eingeschränkt nutzbar ist. Die Fährverbindung über die Meerenge von Kertsch gilt inzwischen als letzte bedeutende Versorgungsroute zur Krim.

Abgeschnittene Halbinsel

In einem Interview mit dem Sender FREEДОМ vom 21. Juni 2023 betonte Tschubarow:

„Die Krim tritt in eine Phase der Isolation ein.“
Er erklärte,
„die ukrainischen Verteidigungskräfte haben alle wichtigen Logistikrouten zur Krim zerstört“
, darunter auch die Fährverbindung, die
„inzwischen komplett stillliegt“
. Experten zufolge hat die Abriegelung der Krim bereits dazu geführt, dass rund 70 % der Buchungen für Juli storniert wurden.

Tschubarow wies außerdem darauf hin, dass „Moskau die Krim bis zum Äußersten halten wird“. Dies unterstreiche die anhaltende Spannung in der Region. Er merkte an: „Hunderttausende Russen, die nicht ins Ausland reisen konnten, fuhren zum Urlaub auf die Krim.“ Das verdeutlicht die Bedeutung der Halbinsel als Touristenziel.

Zusammenfassend steht die Krim vor enormen Herausforderungen in den Bereichen Logistik und Ressourcenzugang, was weitreichende Folgen für die Region haben könnte.

Die Entwicklungen zeigen einen deutlichen Wandel in der Versorgungssituation der Krim. Dies könnte wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen und die soziale Lage der Bevölkerung verschlechtern. Da die Kertsch-Fähre den letzten wichtigen Weg für die Versorgung mit Gütern darstellt, könnte eine weitere Beschädigung den Zugang zu grundlegenden Produkten und Dienstleistungen erschweren.

Angesichts der Rolle der Krim als Urlaubsregion ist zu erwarten, dass die mangelhafte Infrastruktur den Touristenstrom beeinträchtigt. Dies wiederum würde die lokale Wirtschaft negativ treffen.


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