Kupjansk: 95% der Stadt zerstört, 1700 Einwohner leben in Kellern.

Kupjansk: 95% der Stadt zerstört, 1700 Einwohner leben in Kellern
Kupjansk: 95% der Stadt zerstört, 1700 Einwohner leben in Kellern

Schwierige Situation in Kupjansk

Nach Angaben von inkorr.com: In Kupjansk herrscht Unruhe aufgrund von Beschuss durch russische Truppen und deren Versuchen, mit Hilfe von Diversions- und Aufklärungsgruppen durchzubrechen. Dies berichtete der Leiter der städtischen Militärverwaltung, Andrij Bessedin, in einem Interview mit dem Fernsehsender 'Apostroph'.

„95% der Stadt sind beschädigt oder zerstört. Derzeit gibt es in Kupjansk kein einziges intaktes Gebäude, weder im Privatsektor noch in Mehrfamilienhäusern“, – bemerkte Bessedin.

Er fügte hinzu, dass etwa 1700 Zivilisten unter schwierigen Bedingungen ohne Strom, Wasser, Gas und Kommunikation leben, und die meisten von ihnen gezwungen sind, in Kellern zu wohnen. Im rechtsseitigen Teil der Stadt sind nur noch 714 Personen übrig, die sich in einer gefährlichen Situation befinden, die ihr Leben jede Minute bedroht.

Die Aktionen der ukrainischen Soldaten an der Front

Bessedin betonte, dass die Polizei und das Militär alles tun, um die Bewohner der Stadt zu evakuieren, aber viele von ihnen weigern sich, ihre Häuser zu verlassen. Er berichtete auch von Versuchen russischer Diversions- und Aufklärungsgruppen, in Kupjansk in Zivilkleidung einzudringen. In der Stadt findet eine Gegenspionageoperation statt, die von den ukrainischen Streitkräften durchgeführt wird.

Die Situation in Kupjansk bleibt angesichts der russischen Aggression kritisch. Die Stadt hat erhebliche Zerstörungen erlitten, und ihre Einwohner leiden unter Ungewissheit und ständiger Lebensgefahr. Die ukrainischen Streitkräfte setzen den Kampf für die Sicherheit der Zivilbevölkerung fort und zeigen Mut und hohes Professionalitätsniveau.

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Kämpfe wird Kupjansk zum Symbol des Durchhaltevermögens der Einheimischen und der Bemühungen der ukrainischen Kräfte, die Sicherheit zu gewährleisten und die Zivilisten zu unterstützen. Die sich abspielenden Ereignisse verdeutlichen das Ausmaß der Tragödie und die Notwendigkeit humanitärer Hilfe.


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