Lettland stockt Militärhilfe auf: 10 Millionen Euro für die Ukraine und Forderung nach strategischer Niederlage Russlands.
Entschließung des lettischen Parlaments
Nach Angaben von UATV: Anlässlich des vierten Jahrestags des russischen Großangriffs auf die Ukraine hat das lettische Parlament, der Saeima, eine Resolution verabschiedet. Darin bekräftigt Lettland sein Ziel, einen Frieden in der Ukraine durch eine strategische Niederlage Russlands zu erreichen. Das Parlament zeigt sich alarmiert über die jüngsten russischen Aktionen, die es als
„Einsatz von Desinformation, neue inakzeptable Ultimaten und verstärkte Angriffe auf ukrainische Zivilisten und die Energieinfrastruktur, Sabotage von Friedensinitiativen und Verantwortung für die Fortsetzung des Krieges“beschreibt.
Finanzielle Unterstützung und Solidaritätskampagne
Parallel dazu kündigte die baltische Republik an, im Rahmen des PURL-Programms weitere 10 Millionen Euro für Waffenlieferungen an die Ukraine bereitzustellen. Diese finanzielle Zusage unterstreicht das anhaltende Engagement des NATO-Mitglieds, die Ukraine in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen.
Zudem läuft seit dem 9. Februar die Solidaritätskampagne 'In Gedanken und Taten mit der Ukraine', die bis zum 25. Februar andauert. Diese Initiative soll die Aufmerksamkeit auf die Lage in der Ukraine lenken und die Bedeutung internationaler Unterstützung in Kriegszeiten hervorheben.
Die Resolution und die zusätzlichen Finanzmittel demonstrieren Lettlands konsequente Unterstützung für die Ukraine und seine Entschlossenheit, der russischen Aggression entgegenzutreten. Angesichts der sich zuspitzenden Kampfhandlungen und der Notwendigkeit abgestimmten internationalen Handelns können solche Schritte dazu beitragen, eine geschlossenere Front gegen die von Russland ausgehenden Bedrohungen zu formen. Die begleitende Solidaritätskampagne dient zudem als wichtiges Instrument, um die lettische Öffentlichkeit über die Situation zu informieren und Unterstützung zu mobilisieren.
Lesen Sie auch
- Putin lehnt Gipfel ab: Ukrainischer General erklärt, warum Russland den langen Krieg verlieren wird
- Die Wahlen in Armenien als Test der Staatlichkeit inmitten eines hybriden Krieges mit Russland
- EU-Spitzen sichern Ukraine Unterstützung zu: Das sind die Bedingungen für Frieden
- Trump: Netanjahu muss US-Atomdeal mit Iran wohl oder übel akzeptieren
- Europäische Spitzentreffen in London: Selenskyj trifft König Charles III. und führende Politiker
- Nach iranischem Raketenangriff: Trump drängt auf Verhandlungen mit Teheran

