Ab Juli 2026: Tschernobyl-Liquidatoren mit Behinderung erhalten über 20.653 Griwna Rente.
Rentenerhöhung für Tschernobyl-Liquidatoren ab 2026
Nach Angaben von Novyny.live: Ein neues Gesetz mit der Nummer 1584-IX sorgt dafür, dass bestimmte Gruppen von Ukrainern ab Juli 2026 deutlich höhere Renten beziehen können. Konkret profitieren davon jene Liquidatoren der Tschernobyl-Katastrophe, die eine Behinderung haben. Für sie ist eine Rente von mehr als 20.000 Griwna vorgesehen. Der garantierte Mindestbetrag für Menschen mit Behinderung der Gruppe I liegt dann bei 20.653 Griwna.
Zum Vergleich: Das durchschnittliche landesweite Gehalt wird im Jahr 2026 auf 20.653,55 Griwna geschätzt. Das bedeutet, dass die Renten für diese Liquidatoren sogar über dem allgemeinen Einkommensdurchschnitt liegen können. Die genaue Höhe richtet sich nach dem Grad der Behinderung: 100 Prozent des Basiswerts erhalten Personen der Gruppe I, 80 Prozent der Gruppe II und 60 Prozent der Gruppe III. Somit bekommen Liquidatoren mit der schwersten Behinderung die höchstmögliche Unterstützung.
Erforderliche Unterlagen für den Rentenantrag
Um die erhöhte Rente zu erhalten, müssen die Betroffenen bestimmte Dokumente einreichen. Dazu zählen der Liquidatorenausweis sowie die ärztliche Bescheinigung über die Behinderung. Mit diesen Papieren wird der Status als Tschernobyl-Liquidator und die jeweilige Behinderungsgruppe nachgewiesen, was die Grundlage für die korrekte Berechnung der Zahlungen ist.
Die staatliche Mindestrente von 20.653 Griwna für Menschen mit Behinderung der Gruppe I ist ein wichtiger Baustein der sozialen Absicherung für die Opfer der Nuklearkatastrophe. Dieses Gesetz unterstreicht die Verantwortung des Staates, den Lebensstandard der Liquidatoren nachhaltig zu verbessern und ihre besonderen Verdienste anzuerkennen.
Die Einführung dieser höheren Rente ist ein bedeutendes Signal der Wertschätzung für die Liquidatoren der Tschernobyl-Katastrophe. Sie würdigt nicht nur ihren Einsatz bei der Bewältigung der Katastrophe, sondern stärkt auch die finanzielle Grundlage einer besonders verletzlichen Bevölkerungsgruppe.
Es bleibt zu hoffen, dass die Unterstützung für die Liquidatoren und ihre Angehörigen auch in Zukunft fortgesetzt wird, denn die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Unglücks sind noch lange nicht überwunden.
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