Litauens Forderung: Russland für Angriffe auf Energieinfrastruktur als Kriegsverbrecher bestrafen.
Appell an die Weltgemeinschaft
Nach Angaben von UATV: Litauen fordert die internationale Gemeinschaft auf, endlich konkrete Schritte gegen die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur zu ergreifen. Die Regierung in Vilnius bewertet diese systematischen Attacken klar als Kriegsverbrechen. Außenminister Kęstutis Budrys betonte, dass diese Taten nach internationalem Recht mit realen Maßnahmen geahndet werden müssen. Für die Ukraine selbst sei dringend notwendig:
- Finanzielle und technische Unterstützung;
- Luftabwehrsysteme;
- Abfangraketen.
Unterstützung für estnischen Vorstoß
Zudem unterstützt Litauen den Vorstoß Estlands, auf EU-Ebene ein generelles Schengen-Visumverbot für russische Kriegsteilnehmer zu verhängen. Vilnius hat bereits mit der Ausarbeitung eines Modells für ein solches Verbot begonnen. Jedes Zögern der internationalen Gemeinschaft stärke den russischen Terror, so Budrys, der auf die Dringlichkeit entschlossenen Handelns pocht.
Die deutlichen Stellungnahmen Litauens zeigen, wie die baltischen Staaten ihre Unterstützung für die Ukraine angesichts der eskalierenden Kriegshandlungen weiter intensivieren. Die Forderungen nach internationalen Strafmaßnahmen und Visumsanktionen könnten Teil einer umfassenderen EU-Strategie zur Eindämmung der russischen Aggression werden. Litauen und seine Nachbarn treiben diese Agenda nicht nur aus Solidarität voran, sondern auch, um angesichts der angespannten Sicherheitslage in Osteuropa ihre eigenen Verteidigungspositionen zu stärken.
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