28 politische Gefangene in Belarus begnadigt – darunter 20 Frauen.

28 politische Gefangene in Belarus begnadigt – darunter 20 Frauen
28 politische Gefangene in Belarus begnadigt – darunter 20 Frauen

Begnadigungswelle in Belarus: 28 politische Häftlinge freigelassen

Nach Angaben von Espreso.tv: Die Behörden in Belarus haben 32 Menschen begnadigt, von denen 28 als politische Gefangene gelten. Die Entscheidung wurde von der Pressestelle von Alexander Lukaschenko bekannt gegeben und mit humanitären Gründen gerechtfertigt. Unter den Freigelassenen befinden sich 20 Frauen und 12 Männer, die wegen extremistischer Straftaten verurteilt worden waren.

Reaktionen aus der Opposition: „Erleichterung für die Angehörigen“

Die Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja äußerte sich zu dem Vorgang und erklärte:

„Die Freilassung von 28 politischen Gefangenen ist in erster Linie eine Erleichterung für ihre Familien.“
Gleichzeitig betonte sie, dass sich weiterhin Hunderte politische Häftlinge in belarussischen Gefängnissen befänden und alle freigelassen werden müssten. Diese Begnadigung ist ein Schritt, der die Justiz des Landes menschlicher erscheinen lassen soll, doch die Reaktionen darauf sind gemischt.

Der Schritt könnte auf ein Umdenken in der Menschenrechtspolitik von Belarus hindeuten, bleibt aber in seiner Tragweite unklar. Viele Beobachter fragen sich, ob dies den Auftakt zu umfassenderen Reformen darstellt. Oppositionsgruppen und Menschenrechtsaktivisten fordern weiterhin die Freilassung aller politischen Gefangenen – ein Zeichen dafür, dass die grundlegenden Probleme im Bereich der Menschenrechte im Land fortbestehen.


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