Tichanowskaja erwartet Massenkapitulation belarussischer Soldaten bei Angriffsbefehl Lukaschenkos.
Zustand der belarussischen Armee
Nach Angaben von Novyny.live: Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja rechnet damit, dass Soldaten aus Belarus in großer Zahl zu den ukrainischen Streitkräften überlaufen würden, falls Präsident Alexander Lukaschenko einen Angriff auf die Ukraine anordnet. In der Armee bestehe ein erhebliches Risiko von Meutereien gegen die eigenen Offiziere, da viele Soldaten keinen Kampfwillen zeigen. Tichanowskaja betonte:
„Die Soldaten wissen, dass sie im Vergleich zu den ukrainischen Streitkräften nichts ausrichten können.“.
Gleichzeitig erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha, dass
„eine direkte Verwicklung von Belarus in den Krieg unwahrscheinlich ist“. Dies deutet darauf hin, dass trotz der angespannten Lage in der Region eine unmittelbare Konfrontation zwischen belarussischen und ukrainischen Truppen als wenig realistisch gilt.
Strategische Lage
Hinzu kommt, dass die früher von Russland genutzten Relaisstationen an der belarussischen Grenze nicht mehr in Betrieb sind. Dies könnte auf eine veränderte strategische Situation hindeuten und darauf, dass Belarus zumindest vorerst keine militärischen Aktivitäten verstärken will.
Die Lage in der belarussischen Armee ist somit angesichts der Furcht der Soldaten vor den ukrainischen Streitkräften und möglicher interner Konflikte kompliziert. Ukrainische Regierungsvertreter äußern hingegen die Hoffnung, dass eine direkte militärische Eskalation unwahrscheinlich bleibt.
Die Entwicklungen in Belarus und seiner Armee werden weiterhin genau beobachtet, denn mögliche Unstimmigkeiten unter den Soldaten könnten die Fähigkeit des Landes beeinträchtigen, militärische Befehle auszuführen. Angesichts der wachsenden Spannungen in der Region ist es wichtig, die weiteren Schritte zu verfolgen, da jede Veränderung die Stabilität von Belarus und den Nachbarstaaten erheblich beeinflussen könnte. Sollte die Situation unverändert bleiben, würde dies die Prognosen einer relativen Ruhe in der Region und der Vermeidung neuer militärischer Auseinandersetzungen untermauern.
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